„Harlekin“ seit 25 Jahren schwungvoll: Balettschule feiert Jubiläum

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
10920927.jpg
Freundinnen mit dickem Stoffhasen: Uschi Vleek (l.) und Heike Schrey feiern das 25-Jährige ihrer Ballettschule „Harlekin“ und freuen sich auf die zehnte Schulaufführung, bei dem das Plüschtier eine große Rolle spielt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Geschäftspartnerinnen – der Begriff passt nicht so recht zu den beiden. Als Freundinnen haben sie begonnen – und Freundinnen sind sie geblieben. Seit 25 Jahren leben Uschi Vleek und Heike Schrey in Alsdorf gemeinsam ihren großen Traum. Den von der eigenen Ballettschule.

Die heißt „Harlekin“ – und diesen Namen würden beide ihr heute glatt noch mal verpassen. Weil der so schön bunt klingt und für Spaß steht, weil die Chemie stimmt, weil alles passt. Wie groß das Angebot von klassischem Ballett über Jazz-Dance bis zu modernem HipHop-Tanz im Lauf der Zeit geworden ist, wollen die Leiterinnen und ihre Schüler bald erneut bei einer großen Aufführung zeigen. Doch zuvor wird erst mal ein bewegtes Vierteljahrhundert gefeiert.

25 Jahre – das ist eine schon lange Zeit. Da darf man getrost sagen, dass mittlerweile ganze Generationen von Tanzschülern im Erd- und im Untergeschoss des Ärztehauses an der Hubertusstraße die Ballettschläppchen angezogen haben. Und so mancher der ersten Stunde ist sogar noch dabei. Im durchaus rüstigen Alter. „Wir haben noch fitte Tänzer hier, die 65 Jahre alt sind“, sagt Uschi Vleek.

Während ihrer Ausbildung an der Kölner Else-Lang-Schule für Gymnastik und Tanz hatte die Alsdorferin Uschi Vleek die in Gummersbach aufgewachsene Heike Schrey kennengelernt. Sympathisch war man sich sofort, gemeinsam etwas zu machen, blieb aber zunächst ein kühner Plan. Nach der Schule gingen die beiden sieben Jahre lang freiberuflich getrennte Wege. Dann bot sich die Gelegenheit, im Ärztehaus Räume in ein Tanzstudio zu verwandeln. Dort stand zu Beginn neben Ballett viel Gymnastik auf dem Programm. Die bildet heute nur noch einen kleinen Teil.

Heike Schrey: „Das ist mehr zu einem Fall für die Fitnessstudios geworden.“ Doch die kreative, künstlerische Seite der Bewegung – die ist ein Fall für „Harlekin“. Auf neun große Schulaufführungen haben sie es bislang gebracht, dazu waren die Tänzer oft mit von der Partie, wenn Alsdorfs städtische Chöre bei Aufführungen in der Stadthalle glänzten. Das Publikum? Begeistert, jedes Mal aufs Neue. Doch die Vorbereitungen sind ein Kraftakt. Schließlich stehen auch jetzt, bei der zehnten Show, gut 280 Tänzer auf der Bühne. So etwas kann man nur alle zwei Jahre stemmen.

Kostüme, Choreographien, die passende Musik – da will einiges arrangiert sein. An guten Ideen dafür mangelt es allerdings nicht, sagt Uschi Vleek und Heike Schrey nickt gleich. „Zum Tanzen fällt uns immer was ein!“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert