Hans Vorpeil trägt Bundesverdienstkreuz am Bande

Von: ssc
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„Das Wohl der Stadt Alsdorf und unserer Region war stets die Richtschnur Ihres Handelns.” Solchermaßen lobte Landrat Carl Meulenbergh (links) den Sozialdemokraten und früheren Landtagsabgeordneten Hans Vorpeil und heftete ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande ans Sakko. Foto: Martin Ratajczak

Alsdorf/Aachen. Stillstand war noch nie sein Ding. Man kann es sehen. Vor allem in der Heimatstadt von Hans Vorpeil, in Alsdorf. Dass in der ehemaligen Bergbaustadt heute Alt und Neu dicht beieinander stehen und sich ergänzen, ist auch seinem Engagement zu verdanken.

Das wurde am Mittwoch einmal mehr gewürdigt: mit dem Verdienstkreuz am Bande.

Landrat Carl Meulenbergh hat es dem 71-Jährigen bei einer Feierstunde im Aachener Kreishaus überreicht.

Im Beisein vieler Weggefährten von Hans Vorpeil, etwa amtierenden und ehemaligen Bürgermeistern der Nordkreis-Kommunen. „Ich habe Sie stets als aufrechten und überzeugten Vertreter demokratischer Gesinnung kennen und schätzen gelernt”, sagte Meulenbergh, der sich an zahlreiche Begegnungen mit dem Sozialdemokraten erinnerte, der von 1985 bis 2005 Landtagsabgeordneter war.

Dem SPD-Ortsverein Alsdorf-Mitte stand Hans Vorpeil von 1975 bis 1990 vor, dem Stadtverband von 1979 bis 1990. Ratsherr war er zudem von 1975 bis 1994.

Richtschnur des Handelns

Nicht nur die Politik war ein Aktionsfeld des Umtriebigen, der von 1977 bis 1992, dem Jahr der Stilllegung des Steinkohlenbergwerks Emil Mayrisch in Siersdorf, als Abteilungsleiter im Bergbaubereich tätig war.

„Das Wohl der Stadt Alsdorf und unserer Region war stets die Richtschnur Ihres Handelns”, so Meulenbergh. So galt dem Strukturwandel seine besondere Aufmerksamkeit.

Vorpeils Wunsch, Jugendliche in einen veränderten Arbeitsmarkt zu integrieren, war ein Impuls zur Gründung des Vereins für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VABW), dessen ehrenamtlicher Vorsitzender er seit dem Beginn im Jahre 1984 ist. „Auch beim Start des Euregio-Kollegs in Würselen waren Sie behilflich.”

Arbeiterwohlfahrt, der Förderverein des Medizinischen Zentrums in Würselen - auch dort ist der Alsdorfer aktiv. Und im Bergbaumuseumsverein Wurmrevier.

Die Erinnerung an die Zechenzeit wachhalten und gleichzeitig den Strukturwandel in Gang bringen - für beides stehe der Geehrte in besonderer Weise, so der Landrat in seiner Laudatio.

„Um Fördermittel zu bekommen, haben Sie immer wieder Mitglieder des Landeskabinetts auf das ehemalige Zechengelände eingeladen. Diplomatie und Hartnäckigkeit - das sind ihre großen Fähigkeiten.”
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