Hans Rolf Krewinkel seit 25 Jahren Seelsorger in Sankt Lucia

Von: Andrea Thomas
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Jubilar Hans Rolf Krewinkel (4.v.l.) bei der Gratulationscour inmitten einiger Angehöriger des Lucia-Kirchenvorstands: „Es hat auch harte Diskussionen gegeben.” Foto: Andrea Thomas

Broichweiden. Vor 25 Jahren, am 25. März 1984, sind sie eine Art Ehe miteinander eingegangen, die Pfarrgemeinde St. Lucia und ihr damals neuer Pfarrer Hans Rolf Krewinkel. Bleibt man bei diesem Vergleich, den Michael Dahmen, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, heranzog, dann feierte man an diesem Sonntag Silberhochzeit.

Das taten Pfarrer und Gemeinde mit einem festlichen Gottesdienst, dem unter anderem die Schützen, Feuerwehr und andere Weidener Vereine mit ihren Fahnen einen feierlichen Rahmen verliehen. Die Pfarrfamilie war in großer Zahl erschienen, um ihrem Pfarrer zu gratulieren.

Diesen Tag, so gibt „Haro” Krewinkel freimütig zu, hat er vor 25 Jahren für undenkbar gehalten. Rastloser Geist, der er war und ist, hatte er sich und seiner Gemeinde nur ein paar gemeinsame Jahre gegeben.

Dass es anders gekommen ist, liegt an den Beziehungen, die sich entwickelt haben. Man habe sich „zusammengerauft”, wie Michael Dahmen in seinen Gratulationsworten am Ende des Gottesdienstes betonte.

Inzwischen sei man eine moderne „Patchwork-Familie” mit den dazu gekommenen Pfarren aus Euchen und Linden-Neusen, die nun mit der Fusion auch legalisiert würde.

Sich die Treue zu halten in guten und schlechten Tagen, sei nicht immer leicht gewesen, aber wie in ein guten Ehe schweiße das noch stärker zusammen.

Worten, denen sich auch Dr. Rudolf Harlacher für den Kirchenvorstand anschloss. „Wir lernten Hans Rolf Krewinkel als schillernde Persönlichkeit kennen, der es verstand, viele Interessen beispielsweise für Theater, Kunst und Kirchenmusik zu wecken.”

Dieses lebendige Miteinander in seinen inzwischen drei Gemeinden schätzt auch der Silberjubilar. Er selbst stößt Dinge an, unterstützt die Haupt- und Ehrenamtlichen in ihrem Tun, erwartet dafür von ihnen jedoch auch Einsatz.

„Wir leben von der Treue, ohne Treue existiert keine Pfarrfamilie und keine GdG. Ich bin froh, dass wir eine Menge Treue haben, die seit 25 Jahren und länger mit Herz und Denken und auch Widerstand dabei sind”, bedankte er sich.

Sie seien immer da, wenn Hilfe gebraucht werde. „Ohne Euch wäre das Leben ein armes und stümperhaftes. Das gibt mir Mut für die Zukunft.”
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