Alsdorf - Handwerkliches Geschick gefragt: Ferienfreizeit in „Hüttenhausen“

Handwerkliches Geschick gefragt: Ferienfreizeit in „Hüttenhausen“

Von: dag
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„Ein Baumhaus ist toll.“ Das finden (von links) Hannah Hosbach, Sebastian Kerler und Mike-Luca Offermann, die an den Ferienspielen teilnehmen. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Volle Konzentration. Mike-Luca Offermann holt kurz mit dem Hammer aus, schlägt den Nagel ins Holz. Der kleine Balken sitzt und passt perfekt. Das Baumhaus ist praktisch fertig – bis auf Kleinigkeiten, die den Kindern immer wieder einfallen. Auch Hannah Hosbach und Sebastian Kerler sind stolz auf das „tolle“ Baumhaus mitten auf dem Bauspielplatz „Hüttenhausen“ an der Rosenstraße.

Hoch oben weht eine weiße Fahne mit einem gelben, lustigen Smiley darauf. Es gibt außerdem eine kleine Dachterrasse, die sich als gemütliches Plätzchen zum Picknicken anbietet, um danach wieder frisch gestärkt ans Werk zu gehen. „Nägel reinzuhauen macht richtig Spaß“, versichert Sebastian. „Und“, sagt Hannah mit einem Strahlen, „es ist toll hier ein Baumhaus zu haben“. Zustimmendes Nicken von Mike-Luca. „Auch die Wasserschlachten sind klasse“, sagt sich Sebastian. „Wie auch all die anderen Angebote“, ergänzt Hannah.

Wie die drei Neunjährigen stellen noch weitere 67 Kinder in den Sommerferien ihr handwerkliches Geschick unter Beweis. Begeistert werkeln die Mädchen und Jungen an ihren Bauwerken, lassen kleine Wale entstehen, basteln Blumenkränze, produzieren Einladungskarten für das Abschlussfest oder spielen mit der aus Drainagerohren selbst gefertigten Kugelbahn. Ein besonderer Clou sind zudem die aus Plastikflasche, Plastikbecher und Papier gebauten Raketen. Hoch in die Luft steigen sie. Die Umstehenden staunen nicht schlecht.

Und Betreuer Yannick Furmanski sagt zufrieden: „Funktioniert wunderbar!“ Es sei das gleiche Prinzip wie bei echten Raketen, nur verwende man Wasser und Luft. Über eine Fahrradpumpe wird also Druckluft in die mit ein bisschen Wasser gefüllte Rakete gepumpt. Das Wasser entweicht und die Rakete steigt hoch hinauf. Mit Holz, Hammer und Nägeln zu arbeiten, begeistert Mädchen wie Jungen immer wieder aufs Neue.

Zu Hause könne man eben nicht einfach Nägel in die Wand klopfen, „hier schon“, haben die Ferienspielkinder schnell festgestellt. Dass es allen höllischen Spaß macht, ist auch ganz klar an den Textilien abzulesen ist. Zum Glück gibt es ja auch Wasser. Apropos Wasser: Aufgrund der hohen sommerlichen Temperaturen entschlossen sich Kinder und Betreuer spontan dafür, einen kleinen Pool auszuheben und mit Wasser zu füllen. „Eine herrliche Abkühlung!“ Da sind sich alle einig.

Bestgelaunt und müde fallen sie abends ins Bett und freuen sich auf den nächsten Tag. Veranstaltet wird die Ferienfreizeit vom Jugendamt der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Jungendhilfeverein Vor Ort unter Federführung von Günter Timm. Betreut werden die 70 Kinder, die hier einfach Spaß haben sollen, täglich von zehn Betreuern.

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