Halle Krottstraße: Sanierung dauert ein halbes Jahr länger

Von: ehg
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Sportler und Zuschauer haben keinen Zutritt: Die Halle Krottstraße bleibt noch bis Sommer 2013 eine Baustelle: Foto: Georg Pinzek

Würselen. Die Dachsanierungsarbeiten an der Sporthalle Krott-straße sind abgeschlossen. Dass heißt aber noch lange nicht, dass sie in absehbarer Zeit wieder geöffnet werden kann. Die Sportler hatten gehofft, zum Jahreswechsel die Halle wieder benutzen zu können.

Wie Technischer Beigeordneter Till von Hoegen dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Hans Carduck auf dessen Anfrage hin mitteilte, wird derzeit ein Bauzeitplan erstellt, so dass ein konkretes Datum für die Fertigstellung der noch anstehenden Sanierungsarbeiten noch nicht genannt werden könne. Nur so viel ließ er verlauten: Vor Sommer 2013 könne nicht mit einer Wiedereröffnung der Sporthalle gerechnet werden. Derzeit seien alle beteiligten Fachleute mit der Planung der Innensanierung beschäftigt.

Befall detailliert untersucht

Wie von Hoegen darlegt, sei es im Laufe der Zeit durch die bekannten Feuchtigkeitsschäden in der Halle zu einem Schimmelpilzbefall gekommen. Der Befall hätte detailliert untersucht werden müssen. Gleichzeitig mussten vor Ausschreibung und Ausführung der Sanierungsarbeiten möglicherweise eingebaute gefahrstoffhaltige Materialien erfasst werden, um die Ergebnisse in die arbeitsschutzrelevanten Maßnahmen während der Bauarbeiten einfließen zu lassen.

Es musste sichergestellt werden, dass bei der künftigen Hallenbenutzung keine Belastung vorliege. Die Auswertung der Untersuchungsergebnisse sei zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Abstimmung mit dem Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordinator sei erfolgt. Nunmehr liege fest, wie bei den aufwendigen Abbruch- und Entsorgungsarbeiten konkret und detailliert vorgegangen werden soll.

In das Dach der Turnhalle hätten gemäß Brandschutzkonzept größere Rauch-Wärme-Abzugsanlagen eingebaut werden müssen. Die Decke müsse nun ebenfalls erneuert werden. Nach dem derzeitigen Planungsstand geht der Technische Beigeordnete davon aus, dass die Tribünenkonstruktion erhalten werden kann.

Sie müsse lediglich neu beplankt werden. Schließlich noch eine gute Nachricht: „Nach derzeitigem Planungsstand werden die bereitgestellten Finanzmittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro nicht überschritten.”
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