Halde Noppenberg und Freizeit: Naturschützer kritisieren Konzept

Von: vm
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Alsdorf. Gegen einen Teil des Konzepts für die Freizeit- und Tourismusentwicklung in der Stadt Alsdorf haben sich im Ausschuss für Stadtentwicklung Naturschützer ausgesprochen.

In der Fragestunde für Bürger meldeten sich Dr. Eike Lange vom Nabu und Franz-Josef Emundts vom BUND zu Wort. Beide betonten, dass die Halde Noppenberg, die ins Freizeitkonzept eingebunden werden soll, unter Naturschutz stehe – gemäß Landschaftsplan 2, der Gültigkeit habe.

Darin enthalten ist ein Verbot der Freizeitnutzung. Bürgermeister Alfred Sonders, der persönlich über das Konzept referierte, betonte: „Unser gemeinsames Ziel ist ein ruhiger, naturnaher Tourismus“ und im weiteren Verlauf der Diskussion: „Es geht nicht darum, einen Rummel zu veranstalten.“

Das Radwegenetz soll ausgebaut und die Halde für Fußgänger (besser) erschlossen werden. Ob letztendlich eine Skulptur das Plateau ziere oder ein Geostrahl die Erdgeschichte veranschauliche – das sei alles noch Zukunftsmusik. Zunächst einmal steht der Eigentümerwechsel an. Der Käufer der EBV-Halde soll am kommenden Wochenende vorgestellt werden.

Innerhalb der Politik fand das Konzept Anklang und so empfahl der Ausschuss dem Rat der Stadt, der am Dienstag ab 18 Uhr tagt, den Ausbau des Radwegenetzes zu forcieren, mit dem neuen Haldeneigentümer Gespräche über die Inwertsetzung aufzunehmen, das Energeticon durch ein Tourismusbüro zu erweitern, ins regionale Marketing zu investieren sowie die Möglichkeiten der Grünmetropole stärker zu nutzen.

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