Herzogenrath - Gymnasium Herzogenrath ist nun offiziell auch eine „Euregioschool“

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Gymnasium Herzogenrath ist nun offiziell auch eine „Euregioschool“

Von: mabie
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Fruchtbare Kooperation: Nicht nur die Leiterin des Herzogenrather Gymnasiums, Brigitte Jansen, und Koordinatorin Riet Steffann (mit Urkunde, v.l.), sondern auch Bürgermeister Christoph von den Driesch (r.) freut sich mit Schülern und Lehrern über die Auszeichnung. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Groß war die Freude, als jetzt deutsche und niederländische Pädagogen am Herzogenrather Gymnasium zusammentrafen, um der Schule das Label „Euregioschool“ zu überreichen.

„Die Euregioschool ist keine Schule im eigentlichen Sinne, sondern ein Ansatz, der die Zusammenarbeit mit einer Partnerschule im Nachbarland systematisch in den Spracherwerb einzubinden versucht“, erklärte die niederländische Koordinatorin Riet Steffann dazu. Sie ist Ansprechpartnerin für den niederländischen Teil des Konzepts, das mit Truce Oribons noch eine Vertreterin für Französisch hat.

Doch am Herzogenrather Gymnasium ging es dieses Mal nur ums Niederländische. „Das ist für uns ein Schwerpunkt, für den wir uns ganz bewusst entschieden haben“, sagte Schulleiterin Brigitte Jansen. Hier werde mit Herzblut Niederländisch unterrichtet. Was natürlich auch an den niederländischen Schulen für das Fach Deutsch gilt, wie Riet Steffann gerne berichtete. Vor allem in der Provinz Limburg sei Deutsch als Nachbarsprache sehr gefragt und auch sehr sinnvoll. „Schließlich ist es doch toll, wenn sich die Kinder auf beiden Seiten der Nieuwstraat/Neustraße miteinander unterhalten, sich verstehen können“, nannte sie ein Beispiel direkt aus Herzogenrath und Kerkrade.

Genau das ist der Ansatz, den das Label „Euregioschool“ verfolgt, denn es muss beispielsweise eine Zusammenarbeit mit einer Partnerschule im Nachbarland vorliegen, was im Herzogenrather Fall die derzeit im Umbau befindliche Broederschool in Heerlen ist. „Durch die Verknüpfung von Nachbarsprachenunterricht mit einem Austausch erhält das Sprachenlernen mehr Authentizität“, erklärte Steffann weiter. Neben dem kulturellen Austausch kann das Kennenlernen der Möglichkeiten aber auch einen wirtschaftlichen Vorteil haben. „Mit der Anerkennung als Euregioschool verbunden ist auch die Möglichkeit, Praktika im Nachbarland, beispielsweise am Ende der Q1 zu absolvieren“, sagte Nadja Winter vom Herzogenrather Gymnasium.

Ein finanzieller Vorteil ist die Auszeichnung auch, denn so können bei der Euregio beispielsweise Fördermittel für grenzüberschreitende Projekte beantragt werden. Und die gibt es ohnehin, denn zwei Mal im Jahr findet ein binationaler Austausch an zwei Tagen statt, der das Herzogenrather Gymnasium und die Broederschool dann planmäßig zusammenführt. So hatten Schüler, Lehrer und Offizielle noch mehr Grund, über den Titel „Euregioschool“ zu jubeln.

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