Gymnasiasten gewinnen Vorentscheid des EU-Projekts „e-gomotion“

Von: ny
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Würselen. Sie nahmen am Wettbewerb teil und siegten: Eine Projektgruppe des Städtischen Gymnasiums hat den Vorentscheid des EU-Projektes „e-gomotion“ gewonnen und ist Anfang November beim Finale in Barcelona dabei.

„Das Team ElectriCity überzeugte die Jury mit seinem Konzept zur Verbesserung des Pendlerverkehrs zwischen Aachen und Würselen, und ich bin sehr stolz“, urteilte Direktorin Lydia Becker-Jax nach Bekanntgabe der Platzierung.

Team ElectriCity hatte ein zweiteiliges Konzept zur Verbesserung der Mobilität in der Region erarbeitet. Sie hatten das Pendlerverhalten analysiert, um danach die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs attraktiver zu machen und aufzuzeigen, wie überflüssige Wege vermieden werden können, damit das Verkehrsaufkommen insgesamt vermindert werden kann.

Sehr gut strukturiert

Dazu entwickelten die Schüler der 11. Klasse unter anderem einen Online-Supermarkt, der die Waren noch am gleichen Tag mit Elektrofahrzeugen auf optimierten Routen an die Kunden ausliefert und so viele Einzelfahrten einspart. „Das besondere an ihrem Lösungsansatz war die präzise Zielgruppenbestimmung und die besondere Genauigkeit, mit der zunächst die Mobilitätsstörung identifiziert und dann ein Lösungsweg konzipiert wurde“, war das Urteil der Jury, die sich aus Markus Thoennes, Institut für Kraftfahrzeuge, Dr. Andreas Witte, Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr, Regina Poth, Stadt Aachen, und Janina Heinecke, Trianel, zusammensetzte. Außerdem überzeugte der Kurs von Physiklehrer Bernhard Wiesemann durch eine sehr gut strukturierte Arbeit, die eine umfassende ökologische Betrachtung und Kostenbilanz enthielt.

Interesse an Technik wecken

Das EU-Projekt „e-gomotion“ wird durch das 7. Rahmenprogramm der Europäischen Union finanziert. Führende Universitäten Europas kooperieren, um Schüler und Studenten frühzeitig auf die Anforderungen zukünftiger Mobilität vorzubereiten. Nachhaltige Mobilität könne nur Realität werden, wenn heute schon junge Menschen um die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten in diesem Bereich wissen und sich aktiv in diese Richtung entwickelt können, meinen die Ideengeber. So möchte „e-gomotion“ diese Begeisterung wecken und besonders Jugendliche motivieren, auch technische Kurse zu belegen und später im Studium und Beruf an der Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte zu forschen und sie weiterzuentwickeln.

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