Würselen - „Gutes Reiten”: Reitverein Gut Kuckum setzt noch einen drauf

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„Gutes Reiten”: Reitverein Gut Kuckum setzt noch einen drauf

Von: ger
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Super Stimmung auf Gut Kuckum:
Super Stimmung auf Gut Kuckum: Bei der Fete „Gutes Reiten” heizte die Coverband „Wheels” den Besuchern kräftig ein. Foto: Daniel Gerhards

Würselen. Als Bernhard Buer und seine Mitstreiter vom Reitverein Gut Kuckum am Morgen die letzten Handgriffe für die abendliche Feier erledigen wollten, blickten sie ziemlich missmutig aus dem Fenster. Denn es schüttete wie aus Eimern.

„Zum Glück hatten wir vorher schon zu 90 Prozent alles fertig. In diesem Regenwetter zu arbeiten macht ja auch keinen Spaß”, sagte Buer, der Vorsitzende des RV Gut Kuckum. Dank der guten Vorarbeit konnte die Fete „Gutes Reiten” am Abend steigen.

So galten die bangen Blicke von Buer und den anderen Party-Organisatoren den Wettervorhersagen für den Abend. Zwar hatten die Reiter dafür gesorgt, dass die Gäste trockenen Fußes feiern können - egal welche Witterung herrscht. Dafür wurde die Reiterhalle, in der sonst Pferde Runde um Runde drehen, zur Party-Zone umfunktioniert. Dazu gab es ein großes Festzelt. Das Glück war den Reitern und ihren Gästen allerdings hold. Abend fiel kein Tropfen vom Himmel. „Wenn es heute Abend auch geschüttet hätte, wären sicher nicht so viele Leute gekommen”, sagte Buer.

Mehr oder weniger Wetterabhängig war hingegen das Schuhwerk der weiblichen Gäste. Eine Gruppe kam in Gummistiefeln. Das war in den Augen eines anderen jungen Gasts wohl doch allzu unmodisch. So kam die junge Frau auf extrem hohen Pfennigabsätzen. Für sie war auf dem Reiterhofgelände einen langsame Gangart angesagt.

Entspannte Atmosphäre

Richtig flott ging es hingegen im Festzelt zu. Dort ließ es die Coverband „Wheels” auf der Bühne krachen. Von Rock über Pop bis hin zur Chartmusik, die einen Discofox-Schritt zulässt, war alles dabei. Die Gäste dankten es der Band mit hingabevollem Tanz. „Wenn man sagt, dass alle die Hände heben sollen, machen die Leute bis ganz hinten im Zelt mit”, sagte „Wheels”-Sängerin Alex. „Das ist wirklich super. Wir haben hier immer eine Menge Spaß.”

Die Stimmung unter den Gästen war genauso gut wie bei der Band. „Alles ist friedlich und die Leute sind gut drauf”, sagte Elisabeth Simon, Vorstandsmitglied des Reitvereins. Das hänge mit der Struktur des Publikums zusammen. Simon erklärte, dass der Altersschnitt ein wenig höher liege als auf vielen anderen Feten in der Region. Dadurch sei die Atmosphäre wesentlich entspannter.

Abseits des Trubels gab es auch eine Menge zu tun. Alle Seitenstraßen im Ort mussten abgesperrt werden. Das kleine Pley hätte dem Besucheransturm sonst wohl kaum standhalten können, so die Befürchtung der Ordnungsbehörde. „Wir mussten die Seitenstraßen sperren, weil im vergangenen Jahr überall kreuz und quer geparkt wurde”, sagte Buer. Damit alles sicher ablief, waren Verkehrskadetten, Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt vor Ort.

Mit den Einnahmen aus der Fete finanziert der Reitverein sein jährliches Dressur- und Springreitturnier. Dazu kommen am zweiten September-Wochenende viele Reiter nach Pley. „Wir werden in diesem Jahr ein Springreitturnier bis zur Klasse S machen. Bisher haben wir das Turnier immer bis zur Klasse M ausgerichtet”, sagte Simon. Die Klassen stehen für die maximalen Höhen sowie die Anzahl der Hindernisse im Parcour. Simon: „Wir setzen also beim Turnier nochmal einen drauf.”
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