„Gute Schule 2020“ kommt allen Einrichtungen zugute

Von: Nadine Tocay
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Die Mittel aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ werden unter Alsdorfer Schulen aufgeteilt. Foto: imago/Felix Jason

Alsdorf. Im Rahmen des Förderprogramms „Gute Schule 2020“ stehen der Stadt Alsdorf für einen Zeitraum von vier Jahren (2017 bis 2020) knapp 5,8 Millionen Euro für Investition in die kommunale Infrastruktur zur Verfügung.

Das Programm des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW-Bank finanziert jegliche Investitionen sowie Sanierungs- und Modernisierungsaufwendungen auf kommunalen Schulgeländen und den dazugehörenden Sportanlagen.

Großer Posten für Gesamtschule

Im Ausschuss für Schulen, Sport und Kultur wurde im Rathaus beschlossen, für welche Bereiche und Schulen die Mittel verwendet werden. Ursprünglich waren die Gelder als Reserve für den Bau des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz) auf dem Annagelände vorgesehen, wohin das städtische Gymnasium und die Realschule Ofden im Sommer umziehen werden. Dieser Plan war aber auf Kritik gestoßen. Nun kommen die Mittel doch allen Alsdorfer Schulen zugute.

33 Prozent der Fördergelder, also rund 1,9 Millionen Euro, werden für Digitalisierung genutzt. Neben der Anschaffung neuer Geräte und Hardware wird somit unter anderem eine flächendeckende Versorgung der gesamten Schulgebäude mit Internetzugang erreicht, hieß es.

24 Prozent stehen für die Abdeckung zusätzlichen Raumbedarfs zur Verfügung. Diese 1,4 Millionen Euro werden für den Ausbau der Offenen Ganztagsschulen sowie für die Erweiterung der Gustav-Heinemann-Gesamtschule verwendet. Diese hatte bei der Stadt einen zusätzlichen Raumbedarf in der Größenordnung von fünf Klassenräumen angemeldet.

Grund seien neue Aufgabenbereiche der Schule wie Inklusion, Sprachförderung und Beschulung von Schülern mit erhöhtem Förderbedarf. Der Bau dieser fünf Räume wurde im Ausschuss mehrheitlich beschlossen. Die Verwaltung setzt sich hierbei für eine konventionelle Festbauweise ein, bei der mit reinen Baukosten in Höhe von rund 800.000 Euro gerechnet wird.

Auch das Gymnasium hatte aufgrund der oben genannten neuen Aufgaben einen Mehrbedarf von vier Klassenräumen für den zukünftigen Schulstandort Kubiz angemeldet. Das heißt: Das neue Kultur- und Bildungszentrum erweist sich bereits vor der Eröffnung als zu klein. Diese Entwicklung sei zum Zeitpunkt der Grundlagenplanung des Gebäudekomplexes aber nicht absehbar gewesen, hieß es seitens der Stadtverwaltung dazu.

Da unklar sei, wie sich die Schullandschaft in Bezug auf G8/G9 entwickle, wurde eine Übergangslösung beschlossen. Die Räumlichkeiten, die für den Verein „Aber Hallo“ (Kunstschule) vorgesehen waren, werden voraussichtlich bis zum 1. Februar 2018 dem Gymnasium zur Verfügung gestellt.

Die restlichen 43 Prozent der Fördermittel sind für weitere Baumaßnahmen an Grundschulen und weiterführenden Schulen eingeplant. Diese rund 2,5 Millionen Euro sollen insbesondere für die Verbesserung von Raumakustik, für Sanierungsarbeiten in der Schulsporthalle der Gesamtschule und für die Instandsetzung von Schulhöfen genutzt werden .

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