Gut Paulinenwäldchen: Alles dreht sich um die Kartoffel

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Kartoffelernte: Jeder kann mitmachen. Demonstriert wird auch der Einsatz des Kartoffelroders. Ein Kartoffelfeuer darf natürlich nicht fehlen. Foto: Bernhard Ruhl

Herzogenrath. Der bundesweite Türöffner-Tag der Sendung mit der Maus lockte zahlreiche Besucher zur Zweigstelle des Biolandbetriebes Gut Paulinenwäldchen in Herogenrath. Auf den dortigen weitläufigen Feldern werden Gemüse, Kürbisse und Kartoffeln in Bioqualität angebaut.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Kartoffel. Wer wollte, konnte mit eigenen Händen auf dem Acker Kartoffeln ausgraben. Parallel dazu fuhr der große Kartoffelroder kontinuierlich den Acker auf und ab, so dass jeder aus nächster Nähe sehen konnte, wie Kartoffeln normalerweise hier geerntet werden.

Die mit den Händen ausgegrabenen Kartoffeln konnten dann im Kartoffelfeuer direkt auf dem Acker gegart werden, um sie dann anschließend zu kosten. Oder sie wurden bis zur Hofstelle getragen, wo sie dann zu schälen und in Stäbchen zu schneiden waren. In großen Fritteusen wurden sie dann frittiert, bevor sie anschließend als Bio-Fritten genossen werden konnten.

An der Hofstelle konnte die Kartoffel-Sortieranlage in Aktion besichtigt werden. In einer Halle werden Kartoffeln automatisch nach Größe sortiert und in verschieden große Säcke abgepackt, bevor sie dann u.a. im Hofladen verkauft werden.

Neben der Halle standen zahlreiche Maschinen aufgereiht, die im Jahresverlauf auf den landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werden.

Zur Information war jede Maschine mit einem kurzen Steckbrief versehen, so dass klar wurde, wozu die jeweilige Maschine eingesetzt wird. Diese Infos waren hilfreich bei der Hof-Rallye, an der sich Groß und Klein beteiligen konnten.

Weitere interessante Einblicke in den Bioanbau lieferte Landwirt Volker Gauchel im Rahmen von Hofführungen über seinen Betrieb. Ergänzt wurden diese Erklärungen durch Traktorrundfahrten über die Anbauflächen. Während der Fahrten wurde von fachkundigen Mitarbeitern wissenswertes über den Bioanbau erzählt.

Daneben hatten die Jüngeren auch die Möglichkeit Kartoffelstempel in Maus-, Elefanten- und Enten-Form herzustellen und farbige Bilder zu drucken, die sie dann mit nach Hause nehmen konnten.

Eine gelungene Veranstaltung, die sowohl den Besuchern als auch den Ausrichtern in guter Erinnerung bleiben wird.

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