Alsdorf - Gustav-Heinemann-Gesamtschule präsentiert „Walking Act“

Gustav-Heinemann-Gesamtschule präsentiert „Walking Act“

Von: mabie
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Trommelrhythmen: Musik durfte nicht fehlen bei dem fordernden und umfassenden Theatererlebnis im Alsdorfer Energeticon. Ein intensives Spiel und die Einbindung der Ausstellung im Alsdorfer Energeticon waren Herausforderung und Bühne zugleich für den beeindruckenden „Keloglan“ der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Foto: Markus Bienwald
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Trommelrhythmen: Musik durfte nicht fehlen bei dem fordernden und umfassenden Theatererlebnis im Alsdorfer Energeticon. Ein intensives Spiel und die Einbindung der Ausstellung im Alsdorfer Energeticon waren Herausforderung und Bühne zugleich für den beeindruckenden „Keloglan“ der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Foto: Markus Bienwald

Alsdorf. Als ob so ein „Walking Act“ noch nicht genug Arbeit und Koordination verlangt, suchten sich die Mitglieder der Theater AG der Gustav-Heinemann-Gesamtschule aus Alsdorf auch noch ein schwieriges Thema aus.

Im Rahmen des „Kulturagenten“-Programms für kreative Schulen erzählte ihr Bühnenstück „Keloglan“ vom Suchen und Finden, vom Schelmen Keloglan (= Glatzkopf), der nicht nur seiner Mutter viel Kummer macht, sondern die Gäste an gleich zwei Abenden mit auf eine abenteuerliche Reise nahm.

Verschiedene Stationen

Dass dabei die verschiedenen Stationen des Energeticons genutzt wurden, sorgte zum einen für eine beinahe surreale Zusatzkomponente bei dem ohnehin durch Musik, Aktion und sehr motivierte Mitspieler ausgesprochen intensiven Theatererlebnis. Denn die verschiedenen Stationen der Energiereise regten dazu an, sich beispielsweise in einem türkischen Dorf zu wähnen.

Dort liegt der arme glatzköpfige Keloglan auf dem Boden und schläft. Doch Ruhe findet der Junge mit dem gerechten Herzen nicht, denn er wird getrieben von den Wünschen und Befehlen verschiedener Menschen, so dass es nicht nur seiner uralten Mutter den Schmerz ins Herz treibt.

Aber Keloglan lebt durch sein gutes Herz und seine Tapferkeit. „Ich werde niemals Bediensteter oder Sklave“, sagt er von sich, „ich bin das Ohr und das Sprachrohr des Volkes!“

Und er will kein Bettler sein, sondern einfach ein Mensch, der eben anders ist.

Ganz anders war sicherlich auch das Schauspiel, das unter Leitung von Baris Öztürk die Menschen richtig fesselte und mitriss in die Geschichte.

Da war es laut auf dem „Spanischen Markt“, da gab es an allen Ecken Musik und auch mal kräftiges Geschrei, da war es dann wiederum leise, warm, aber auf keinen Fall langweilig.

Und wer sich im „Tunnel des Riesen“ einen der am Eingang verteilten Fez-Hüte aufsetzte, durfte dann erleben, wie Keloglan allen Widrigkeiten zum Trotz in einem intensiven, alles fordernden Theaterspiel mit Tanz und Musik zum Gerechten unter den Menschen wurde.

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