Alsdorf - GSG investiert in Wärmebildkamera zur Gebäudeinspektion

GSG investiert in Wärmebildkamera zur Gebäudeinspektion

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Energie sparen: Mit dieser Wärmebildkamera, die hier die GSG-Mitarbeiter Kerstin Hohmann und Jürgen Haselier, vorführen, lassen sich Schwachpunkte an Gebäuden ausfindig machen. Foto: Stüber

Alsdorf. Die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Alsdorf GmbH (GSG) geht mit der Zeit, wenn es heißt Energie einzusparen. In jüngster Vergangenheit wurde bereits das „Kalkerhaus” nach energetischen Gesichtspunkten „generalüberholt”.

Und auch bei weiteren Gebäuden, die von der GSG betreut werden, beziehungsweise in ihrem Bestand sind, sollen mögliche Schwachstellen, die zu unnötigem Energieverlust führen, ausfindig gemacht werden.

„Damit wollen wir auch einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten”, sagt Achim Speer, Architekt und Geschäftsführer der GSG. Hohe Kosten für Heizung, Belüftung und Klimaanlagen schaffen eine Nachfrage nach verbesserter Bausubstanz.

Um Schwachstellen zu finden, hat die GSG tief in die Tasche gegriffen und eine Wärmebildkamera in ihren Bestand aufgenommen: 10.000 Euro kostet die kompakte und portable Infrarotkamera des führenden Herstellers auf diesem Gebiet. „Flir B 200” heißt die Spezialkamera für Gebäudeinspektionen mit umfassenden Wärmebild- und Messfunktionen.

Die ersten Handwerksbetriebe, mit denen die Alsdorfer Gesellschaft eng zusammenarbeitet, haben jetzt eine Einweisung in das hochwertige Gerät erhalten. „Uns nahe stehende Betriebe können das Gerät gegen Gebühr ausleihen. Dadurch werden die Kosten minimiert und beide Seiten profitieren von dieser Anschaffung”, erklärt Achim Speer.

Zeit und Geld gespart

Der Vorteil einer solchen Kamera liegt auf der Hand: „Es ist nicht notwendig, den Bestand zu öffnen, um eine Untersuchung durchzuführen. Diese zerstörungsfreie Kontrolle spart Zeit und Geld”, betont Speer. Denn: Die Infrarot-Thermografie ist ein leistungsstarkes, nicht-invasives Verfahren zur Überwachung und Diagnose des Zustands von Gebäuden. Sie lokalisiert in kürzester Zeit Problembereiche, die mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind.

In der Bauthermografie wird das Verfahren zur Prüfung der Wärmedämmung von Häusern, zur Gebäudediagnostik und Kontrolle von Flachdächern, zur Strukturanalyse des Mauerwerks, zur Feuchtedetektion in Wänden und Dächern und zur Lokalisierung von Rissen in Rohrleitungen eingesetzt, listet Speer die zu erwartenden Erkenntnisse über den Gebäudebestand auf. Die Temperatur eines Gebäudes wird durch das Bild gebende Verfahren sichtbar gemacht, dadurch kann etwa lokalisiert werden, wo Wärme verloren geht und es sinnvoll erscheint „nachzudämmen”.

Auch Unregelmäßigkeiten im Bau können festgestellt werden. Und sogar zur Sichtbarmachung von Elektroleitungen und eventuellen Gefahrenherden leistet die Wärmebildkamera wertvolle Einblicke. „Man kann dann mögliche Defekte ausfindig machen und entsprechend zielgerichtet beheben. Auch das spart Geld”, erklärt Achim Speer neben dem ökologischen auch den nicht zu unterschätzenden ökonomischen Effekt der Anschaffung der Wärmebildkamera.
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