Grundschule Scherberg braucht eine Sanierung

Von: ehg
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Würselen. „Wir brauchen ab dem neuen Schuljahr in Scherberg einen weiteren Klassenraum“, beschwor die Leiterin der Wurmtalschule, Ulla Dunkel-Pabich, den Ausschuss für Technik, Gebäue und Flächenmanagement.

Die Kellerräume der Offenen Ganztagsschule seien in einem desolaten Zustand, seit August 2011 sei der Küchenraum gesperrt, die angefaulten Frontfenster seien schon zweimal aufgemessen worden. Dem setzte Technischer Beigeordneter Till von Hoegen entgegen: „Es ist nicht so, als ob in dieser Zeit nichts passiert sei.“ Und CDU-Sprecher Joseph Bongard schüttelte mit dem Kopf, „dass wir zehn Jahre nach der Grundsanierung nun wieder vor einem Chaos stehen und viel Geld in die Hand nehmen müssen, um es aus der Welt zu schaffen.“

Die Verwaltung gehe davon aus, dass die äußere Abdichtung der Kellerwände nicht funktioniere, führte von Hoegen aus. Die Fugen des Sockels seien stark sanierungsbedürftig. Durch teilweise fehlenden Mörtel könne Feuchtigkeit von oben ins Mauerwerk eindringen. Bei der Sanierung 2005 sei bei der Umnutzung von unbeheizten Kellern in beheizte Aufenthaltsräume die damals gültige Energiesparverordnung EnEV 2002 nicht beachtet worden. Bei der Sanierung hätte eine mindestens 60 Millimeter dicke Perimeterdämmung aufgebracht werden müssen, führte der Beigeordnete aus. Da der Schulstandort auch deswegen erhalten werden solle, weil im August zwei erste Schuljahre eingeschult werden, sei eine Sanierung dringend erforderlich. „Der Architekt steht Gewähr bei Fuß“, erklärte von Hoegen. Sobald die Mittel zur Verfügung stehen, könne begonnen werden.

Der Rat ist am 9. April gefragt, die erforderlichen Mittel – zwischen 200.000 und 250.000 Euro – locker zu machen. Was, so sagte von Hoegen, nur dadurch möglich werde, dass andere Maßnahmen auf der Prioritätenliste zurück gestellt werden müssten. Da die Auftragsvergabe bis zur 14. Kalenderwoche nicht erfolgen konnte, könne die Sanierung der OGS-Räume nicht bis zum Schuljahresbeginn abgeschlossen werden. Es müsse improvisiert werden, war von Hoegen sicher, dass mit der Schulleitung eine Übergangslösung gefunden werde. Dass ein ordnungsgemäßer Schulbetrieb im neuen Schuljahr garantiert sein werde, steht für ihn außer Zweifel. Dass am unteren Schulgebäude in Scherberg umgehend Hand angelegt werden muss, gab der Ausschuss dem Rat für seine nächste Sitzung mit auf den Weg.

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