Grundschüler erleben Witz und Tiefgang bei „Theater-Starter“

Von: yl
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Fantasievolles Schauspiel: Die Aufführung der „Weihnachtsgans Auguste“ stimmte die rund 200 Grundschüler ein auf die anstehende Weihnachtszeit. Foto: Yannick Longerich

Würselen. „Wer hat die Gans gerupft? – Der war im Haus einfach zu warm!“. Slap-Stick-Einlagen, ein trotteliger Familienvater und eine Gans im Pullover – den jungen Besuchern der „Theater-Starter“ des Vereins „Kultur im Westen“ flogen bei der „Weihnachtsgans Auguste“ die Gags nur so um die Ohren.

In vorweihnachtlicher Stimmung wurde die witzige und rührende Geschichte erzählt, wie die Gans Auguste vor der Verwandlung in einen Weihnachtsbraten gerettet wird.

Über 200 Grundschüler hatten den Weg ins Kulturzentrum Altes Rathaus gefunden und feuerten die Protagonisten an. Auf der Bühne erlebten sie, wie Familienvater Leopold eine lebende Gans nach Hause bringt. Tochter Ellie und besonders Sohn Peterle finden im neuen Hausbewohner jedoch eine Freundin fürs Leben und drehen zur Rettung von Gans Auguste – eine fatale Ähnlichkeit zur pausenlos schnatternden Tante war unübersehbar – das gesamte Haus gründlich auf links.

Inga Schmidt und Stefan Spitzer von der Berliner Schauspielgruppe „artisanen.“ verstanden es, den Kindern durch den ständigen Wechsel von Schauspiel und Puppentheater das Eintauchen in die Fantasiewelt von Auguste und ihrem neuen Zuhause zu ermöglichen.

„Wir spielen die Figuren sowohl real, als auch in Form von Handpuppen. Somit können wir die Vorstellungskraft der Kinder fordern und ermöglichen eine ganz individuelle Interpretation des Gesehenen“, erläuterte Spitzer.

Sigrid Kerinnis, Geschäftsführerin von „Kultur im Westen“ und zugleich Leiterin des Kulturbüros Altes Rathaus, hatte Schmidt und Spitzer für einen Auftritt in Würselen gewinnen können. „In den zurückliegenden Jahren haben wir uns als Verein viel aufbauen müssen, damit die Leute aufmerksam werden. Mittlerweile sind die Theater-Starter nicht mehr aus der Region wegzudenken.“

Im Gänsemarsch ging es zurück in die Schule und manche werden sich noch mal genau überlegen, ob der Gänsebraten am Weihnachtsabend überhaupt noch gewünscht ist. Oder mit Tochter Ellis Kommentar ausgedrückt: „Voll uncool!“

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