Grund zum Feiern in der Rembrandtstraße

Von: rp
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Gedankenaustausch über 50 Jahre Leben in der Rembrandtstraße: Pater Gerd Blick, die Erstsiedler Eheleute Eberhard und Hildegard Becker sowie Anna Adamski, Pastorin Petra Hartmann und Organisator Horst Schönfelder (v.r.n.l.). Foto: Stefan Schmitz

Alsdorf. Sie ist zwar eine Kleinsiedlung am Rande des Stadtteiles Blumenrath, feierte aber ihr 50-jähriges Bestehen im Rahmen eines großen Straßenfestes: Die Siedlung „Rembrandtstraße“. Die Neuapostolische Kirche Mariadorf stellte zur Feier ihren benachbarten Parkplatz zur Verfügung, der zu einem kleinen aber schönen Rummelplatz umfunktioniert worden war und alles aufbot, was ein solches Fest ausmacht – vom Bierwagen über das Kuchenbuffet bis zu einer Reihe von Kinderspielen.

Eingeleitet wurden die Festlichkeiten durch eine Darbietung des MGV „Polyhymnia“ Mariadorf, einem besonderes Markenzeichen der Mariadorfer Vereine. Organisator und Moderator Horst Schönfelder danke zu Beginn seiner Eröffnungsanspruche der Neuapostolischen Kirche für die Bereitstellung der Kirchenfläche, auch im Namen der Mitbewohner. Er freute sich über die gute Resonanz, die das Jubelfest trotz Ferienzeit zu verzeichnen hatte, und über die Vielzahl der Ehrengäste, unter ihnen der stellvertretende Bürgermeister Friedhelm Krämer, von der kath. Gemeinde St. Johannes XXIII. Pater Gerd Blick,und von der evang. Kirchengemeinde Hoengen-Broichweiden Pastorin Petra Hartmann.

Unter dem Motto „Die Siedlung im Laufe der Zeit“ ließ Schönfelder in einem Rückblick die 50 Jahre des Wohnareals Revue passieren. Bereits im Jahre 1964 wurde der Bebauungsplan erstellt. Entlang der Pestalozzistraße waren fünf Reihenhäuser und 16 weitere Reihenhäuser im Bereich Rembrandstraße geplant. Mit der Baumaßnahme wurde 1966 begonnen, sie wurde ein Jahr später abgeschlossen. Im Jahre 1969 wurden einige Mehrfamilienhäuser am Adenauer-Ring und die Apostolische Kirche an der Pestalozzistraße erstellt.

Die Komplettierung der Baumaßnahme erfolgte im Jahre 2010 mit dem Bau eines Doppelhauses im Adenauer-Ring. Ursprünglich dienten die Wohnhäuser dem Zweck, kinderreichen Familien ein finanziell verträgliches Heim zu geben, so Horst Schönfelder. Mittlerweile hat auch in dieser Kleinsiedlung ein Generationswechsel stattgefunden, so dass nur noch drei Reihenhäuser im Besitz der ursprünglichen Erbauer sind. Um- und Anbauten haben im Laufe der Jahre das Gesicht der Siedlung verändert, so dass fast jedes Haus heute die persönliche Handschrift seiner Eigentümer trägt.

„Es ist nach wie vor eine gewachsene Gemeinschaft, die fast all umfänglich eine starke Einheit darstellt und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander möglich macht“, so Horst Schönfelder. Bevor er den Startschuss zum Beginn der Jubiläumsfeier abgab, dankte er noch eine Reihe von Sponsoren für Sach- und Geldspenden.

Pater Gerd Blick und Pastorin Petra Hartmann sprachen gemeinsam ein Grußwort, verbunden mit dem Segen Gottes. Gemeinsam ein Haus bauen, gemeinsam mit den anderen Hauserbauern feiern, das eigene Heim genießen, da wird ein Stück Himmel aufgerissen und er blüht auf – so die Geistlichen. In ihrem Gebet erbat Pastorin Petra Hartmann den Segen Gottes für die Siedlung um eine gute Nachbarschaft, wo das Lachen durch offene Türen dringt, um Hilfe untereinander, um einander zu unterstützen, wo die Nachbarn einspringen, wenn der andere in Not ist und man sich einander respektvoll begegnet.

Der stellvertretende Bürgermeister Friedhelm Krämer lobte auch in seinem Grußwort den guten Zusammenhalt und die gute Gemeinschaft, die man dringend erhalten solle. Horst Schönfelder ehrte dann mit Anna Adamski und den Eheleuten Eberhard Becker die ersten Siedler, die von Beginn an bis heute noch Bewohner sind.

Erstsiedler Eberhard Becker wünschte allen Siedlern für die Zukunft Ruhe, Frieden und Gemeinsamkeit in der Siedlung. Dann ging es stimmungsvoll weiter erneut mit dem MGV „Polyhymnia“, Clown Marco, der stimmungsvollen Musik von Marc Gillessen und den Millenium Dance & Trumpets aus Mariadorf.

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