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Grünschnitt im Müschekamp: Grüne zweifeln an Ausführungen

Von: vm
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Alsdorf. Befriedigend fielen die Antworten von Karl Becher aus der Sicht des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Horst-Dieter Heidenreich nicht aus.

Das konnte man von seinen hochgezogenen Augenbrauen und seinem Kopfschütteln während der Ausführungen des Fachgebietsleiters für Sonderaufgaben und Umwelt der Stadt Alsdorf leicht ableiten. Es ging um die Umstände und das Ausmaß der Grünschnittarbeiten im Müschekamp. Die Maßnahmen seien so erfolgt, wie im Jahr 2015 beschlossen. Wie viele Anwohner im Vorfeld im Auftrag der Stadt durch das ausführende Unternehmen kontaktiert worden seien, könne man nicht mehr sagen, und Bürgerbeteiligungen für jeden Grünschnitt könne man kaum durchführen, so Teile der Aussagen Bechers.

Hintergrund war, dass im Januar in einem breiten Grünstreifen, einer ökologischen Ausgleichsfläche, um genau zu sein, Bäume gefällt und Sträucher stark gestutzt wurden. Laut Stadt in enger Absprache mit den Anwohnern. Daran zweifeln die Grünen. „Es gab drei Beschwerden, es sei zu stark geschnitten worden, fünf Anwohner haben sich ausdrücklich bedankt“, so Becher. Vom Rest habe man nichts vernommen.

Die Grünen bezweifeln auch, dass, wie angegeben, nur zehn Prozent der Bäume gefällt wurden. Heidenreich kritisierte, dass man nun den dort unsachgerecht entsorgten Müll noch deutlicher sehe, was sicherlich keine Verbesserung der Situation sei. Er behalte sich weitere Nachfragen vor, so Heidenreich. Nachpflanzungen sind laut Stadt nicht geplant.

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