„Grünroute“: 300 Touren für Radfahrer und Wanderer

Von: nu
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Baesweiler. Tolle Tipps für Radtouren und Wanderungen in der Region, etwa die 31 Kilometer lange Haldenroute, hat die Grünmetropole e.V. auf Lager, ein Projekt des europäischen Förderprogramms Interreg III. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2009 von 14 Partnern in den Kreisen Aachen, Düren und Heinsberg. Einer der Partner ist die Stadt Baesweiler.

„Baesweiler kann sich mit seinen super ausgestatteten und bepflanzten Kreisverkehren sehen lassen. So was gibt es im ganzen Kreis sonst nicht“, lobte Regionalmanager Robin Sybertz, der dem Bau- und Planungsausschuss Baesweiler in seiner letzten Sitzung die Grünmetropole vorstellte. Sybertz präsentierte die interessanten Angebote des Vereins, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Region Aachen, Düren, Heinsberg touristisch aufzuwerten.

Die Grünmetropole bietet auf ihrer Homepage und per App 300 Touren innerhalb der „Grünroute“ an, aus denen Radfahrer und Wanderer auswählen können. „Wie beliebt unser Angebot ist, dokumentieren die vielen Downloads. 22 000 mal wurde die Grünroute seit 2015 angeklickt“, erzählte Robin Sybertz. Ein gutes Angebot, waren sich alle Fraktionen im Ausschuss einig. Im weiteren Verlauf der Sitzung erinnerte Rolf Beckers von der Fraktion der Grünen an den ökologischen Ausgleich im Rahmen von Bebauungsplänen.

Hier müssten Lösungen vor allem auch im Stadtgebiet gefunden werden – und nicht an einer externen Halde, die ausreichend Grünflächen ausweise. Eine Änderung gibt es im Bebauungsplan 82 Am Bergpark, der die Zustimmung aller Fraktionen fand. Ein bisher geschlängelter Fußweg soll begradigt werden, um Fläche für den Erweiterungsbau des dort ansässigen Kindergartens zu schaffen. Weitere vier Kindergartengruppen könnten dann untergebracht werden.

Dies sei dringend nötig, da es in Baesweiler aufgrund vermehrter Nachfrage an Kitaplätzen mangelt, ließ Dezernentin Iris Tomczak-Pestel wissen. Ausgebaut werden soll das östliche Gewerbegebiet zwischen dem Ludwig-Erhardt-Ring und der Firma Alpla. „Immer mehr Unternehmen im Gewerbegebiet wollen erweitern. Wir haben kaum noch Möglichkeiten, neuen interessierten Firmen Bauflächen abzugeben“, erklärte Tomczak-Pestel die augenblickliche Situation.

Alfred Mandelartz von der SPD sieht Grenzen für eine Weiterentwicklung in diesem Bereich. Trotz einiger Bedenken stimmten alle Fraktionen – bis auf Marika Jungbluth von der Fraktion der Linken – dem Beschlussvorschlag zur Erweiterung des Gewerbegebietes zu.

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