Grünes Licht für Schlaglochreparatur

Von: ehg
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Würselen. Schlaglöcher sind ein Übel, das harte Winter schon immer mit sich gebracht haben. Aber auch ein Zeichen dafür, dass die Deckschichten eine schlechte Qualität haben oder einfach veraltet sind. Oftmals sind sie eine Folge fehlender Mittel für die Straßensanierung, konfrontierte die KDW den zuständigen Ausschuss für Technik, Gebäude und Flächenmanagement mit einem altbekannten Problem.

Grundsätzlich erfolge die Schadensbehebung mit einem Heißmischgut, welches eine längere Haltbarkeit der geflickten Stellen verspricht. Da aber die Schlaglöcher im Winter stark zunähmen, werde aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht mit einem kalten Reparaturmischgut verfüllt. Dieses gewährleiste aber keine nachhaltige Straßensanierung. Die verfüllten Schlaglöcher müssten spätestens im Frühjahr, jedoch bei stärker befahrenen Straße meist schon nach einigen Tagen erneut repariert werden.

UWG-Sprecher Walter Quadflieg machte unlängst auf eine verbesserte Reparaturmethode durch einen Asphaltreparaturzug (ARZ) aufmerksam, wie sie vom ADAC kürzlich vorgestellt worden war. Die KDW nahm Kontakt mit der im ADAC-Beitrag erwähnten Stadt Nümbrecht im Bergischen Land auf und machte sich vor Ort über den Einsatz des Gerätes kundig. Mit Hilfe des ARZ können Schadstellen großflächig behoben werden.

KDW-Betriebsleiter Franz-Josef Mahr: „Die Schlaglöcher werden ebenso beseitigt wie die Rissbildung in ihrem Bereich.“ Die reparierte Schadensfläche passe sich dem Bild der Straße an und Holperstellen würden vermieden. Das im Winter benötigte Material (Asphaltbrocken) könnte auf dem Betriebshof witterungsgeschützt zwischen gelagert werden. Alle Beteiligten seien sich – so Mahr in der Sitzung – einig gewesen, dass mit Hilfe des Asphaltsreparaturzuges „ein wesentlicher Beitrag zur effizienten Reparatur von Schlaglöchern erreicht werden kann“.

Stellvertretender Betriebsleiter Arndt Stolten ergänzte: „Die Behebung von Schadstellen kann aus Zeitgründen nicht ausschließlich in diesem neuen Verfahren erfolgen, da es zunächst einmal mehr Zeit in Anspruch nimmt.“ Deswegen müssten bei Einsatz des ARZ Prioritäten gesetzt werden.

Doch damit konnte der Ausschuss gut leben. Auch mit den 15.200 Euro Anschaffungskosten, die sich im Laufe der Zeit amortisieren dürften. Wird doch die Haltbarkeitsdauer des verwendeten Materials auf sieben bis zehn Jahre geschätzt. Der Ausschuss fasste einen einstimmigen Beschluss zur Anschaffung des ARZ. UWG-Sprecher Walter Quadflieg war hoch erfreut, dass sein Vorschlag gefruchtet hatte.

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