Grünes Licht für den Neubau: Mensa kostet 3,2 Millionen Euro

Von: ehg
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Würselen. Einstimmig beschloss der Rat die Errichtung einer Mensa in massiver Bauweise am Städtischen Gymnasium – inklusive Ausstattung – zu einem Gesamtpreis von 3.250.000 Euro. Dass zum neuen Schuljahr 2016/2017 das Provisorium ausgedient haben wird und die neue Einrichtung ihren Betrieb wird aufnehmen können, das wünschten sich alle Ratsfraktionen.

„Durch den gefassten Beschluss wird dem Gymnasium Standort-Sicherheit gegeben“, betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Christoph Küppers. CDU-Chef Karl-Jürgen Schmitz schloss sich an: „Es ist an der Zeit, den Versprechungen Taten folgen zu lassen.“ Seine Fraktion sei bereit, die finanziellen Verpflichtungen im Haushalt abzusichern.

Bedenken beim Vergabeverfahren meldete UWG-Sprecher Ralf Niederhäuser an. Um absolute Rechtssicherheit zu erhalten, griffen Rat und Verwaltung seine Anregungen auf, so dass auch die UWG zum zu fassenden Beschluss Ja sagen konnte. Dass das Verfahren ordnungsgemäß abgewickelt worden sei, unterstrich Bürgermeister Arno Nelles. Was Niederhäuser daraufhin nicht mehr länger in Frage stellte. Um mit der Mensa den Ganztag an der Klosterstraße realisieren zu können, muss zusätzlicher Schulraum geschaffen werden. Da das nach Vorgabe des Regierungspräsidenten nicht im Gebäude an der Lehnstraße 3, wo die Gesamtschule das Laufen lernen soll, geschehen kann, müssen Pavillonklassen auf dem Gelände des Städtischen Gymnasium aufgestellt werden, für 36 Monate zum Preis von 338.000 Euro.

Gegen die Stimmen der FDP-Fraktion erteilte der Rat mit großer Mehrheit auch zu dieser Maßnahme grünes Licht. Ihr Vorsitzender Hans Carduck kritisierte, dass wieder einmal der zweite Schritt vor dem ersten getan werde. Dabei hatte er vor allem die Entscheidung über den Standort der Gesamtschule im Visier, die bei der SPD-Mehrheitsfraktion immer noch ausstehe. Dass in der Sondersitzung des Rates am 23. Mai beschlossen werde, versicherte ihr Vorsitzender Christoph Küppers. „Wir wissen heute noch nicht, wie die Entscheidung ausfallen wird“, ersuchte er den Rat ob der Komplexität des Problems noch um wenige Wochen Geduld.

Nicht mehr nachzukarten, sondern zügig an die Umsetzung der anstehenden Beschlüsse heranzugehen, dazu hielt Eva-Maria Voigt-Küppers (MdL) Rat und Verwaltung an. In der Hoffnung, dass die Provisorien bald ein Ende haben werden. Dennoch stimmte die FDP-Fraktion gegen die Container-Lösung, wofür die übrigen Fraktionen im Rat nur wenig Verständnis zeigte.

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