Grüne wollen ein behindertengerechtes Alsdorf

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Alsdorf. In der Stadt Alsdorf gibt es eine Vielzahl von Menschen mit Behinderungen, die einer besonderen öffentlichen Fürsorge bedürfen. Ihre Lebensbedingungen zu verbessern und in ihrem oftmals schweren Lebensalltag alle nötigen Hilfen zu kommen zu lassen, ist nicht zuletzt auch Aufgabe einer jeden Kommune.

Um in Alsdorf den Mitbürgern mit Behinderungen ihren Alltag zu erleichtern und den politischen Gremien, aber auch der Verwaltung eine planerische und gestalterische Sicherheit zu geben, haben die Grünen im Rat der Stadt Alsdorf nun den Abschluss einer Zielvereinbarung beantragt.

„Das Behindertengleichstellungsgesetz NRW gibt den Kommunen damit ein erprobtes Mittel an die Hand, um die Barrierefreiheit in und auf allen öffentlichen Gebäuden und Plätzen zu gewährleisten”, sagt Beatrix Schongen, Grüne Stadtverordnete und Antragsstellerin. Diese so genannte Zielvereinbarung sei ein rechtssicherer Vertrag, der zwischen der Stadt und dem Behindertenbeirat als Gremienvertretung von Menschen mit Behinderungen geschlossen wird.

Barrierefreiheit

Dabei verpflichten sich die Vertragspartner die Belange dieser Menschen im Sinne von Paragraph 4 BGG NRW besonders zu berücksichtigen. Um allen Menschen mit Behinderungen den barrierefreien Zugang und die barrierefreie Nutzung aller öffentlichen Gebäude und Plätze zu ermöglichen, kann danach der städtische Beirat für Menschen mit Behinderungen schon im Vorfeld der Planungen zu einem öffentlichen Projekt seine Stellungnahme abgeben.

In Herzogenrath erfolgreich

Die Kommune verpflichte sich, regelmäßig - aber mindestens einmal im Jahr - zu den laufenden Projekten im Sinne der Barrierefreiheit zu berichten. Das gebe der Stadt sowie den Behindertenvertretungen eine große Sicherheit, von Anfang an das Möglichste getan zu haben, um den besonderen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden. „Das würde bedeuten, dass die Stadt Alsdorf in kleinen Schritten zur wirklich behindertengerechten Stadt wird”, sagt Beatrix Schongen.

Die Zielvereinbarung wird in der Nachbarstadt Herzogenrath schon seit einiger Zeit erfolgreich praktiziert. „Für Alsdorf als Stadt mit großen sozialen Problemen sicherlich auch eine große Chance”, glaubt Beatrix Schongen.
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