Grüne sehen im Alsdorfer Verein „ABBBA“ ein Vorbild

Von: fs
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Landtagsabgeordnete Karin Schmitt-Promny (2.v.r.) ließ sich bei ABBBA in Alsdorf erläutern. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Unter dem Leitmotiv „Ab ins Quartier“ besuchten die 29 Abgeordneten der Grünen-Fraktion im Landtag jetzt alternative Wohn-, Pflege- und Unterstützungsprojekte in ihren Wahlkreisen. Die Abgeordnete Karin Schmitt-Promny aus Aachen besuchte den Verein ABBBA (Alsdorfer Bildungs-, Beratungs- und Begleitungs-Angebote).

Hier wurden sie von Bürgermeister Alfred Sonders, dem stellvertretenden ABBBA-Vorsitzenden Manfred Schmidt und der Leiterin des Quartiersmanagement, Ursula Siemes, begrüßt.

Die weit überwiegende Zahl der Menschen will ihr Leben bis ins hohe Alter in vertrauter Umgebung verbringen. Viele suchen nach Alternativen zu traditionellen Einrichtungen. „Die Landtagsfraktion sieht es als eine wichtige Aufgabe an, in den verschiedenen Lebenslagen dafür Sorge zu tragen, dass ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Wohnquartier gesichert ist.

Wir sehen Einrichtungen wie ABBBA als Vorreiter der Quartiersentwicklung, die es in viel mehr Wohngebieten geben sollte“, erklärte Schmitt-Promny. Sie wies außerdem darauf hin, das mit dem neuen nordrhein-westfälischen Pflegegesetz GEPA NRW (Alten- und Pflegegesetz sowie Wohn- und Teilhabegesetz) ein gesetzlicher Rahmen geschaffen worden ist, mit dem sich in den kommenden Jahren weitere Wohn- und Pflegeformen entwickeln können:

„Das könnte für bereits bestehende Projekte wie ABBBA möglicherweise eine Chance auf ein noch breiteres Angebot sein.“ Die Grünen erwarten von diesem Gesetz aber auch viele weitere Projekte, um das Zusammenleben der Generationen und auch von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln zu fördern.

Neben dem GEPA gibt es durch das Land weitere Fördermöglichkeiten: etwa mit dem Landesförderprogramm Pflege und Alter und dem Masterplan altersgerechte Quartiere. Über das Wohnungsbauförderprogramm wird der Bau von Wohnungen für gemeinschaftliche Wohnformen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf gefördert.

Und schließlich werde von den beiden Landschaftsverbänden als überörtlicher Sozialhilfeträger das selbstständige Wohnen von Menschen mit Behinderungen im Rahmen wohnbezogener Eingliederungshilfe finanziert.

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