Gründerpreis: Konzept des Teams Graintech absolut alltagstauglich

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Das Siegerteam „Graintech“ von Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen mit Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (Mitte) und Norbert Laufs, Vorstand der Sparkasse Aachen (rechts) bei der Gründerpreis-Gala in Berlin. Foto: Franziska Krug

Würselen. ZDF-Hauptstadtstudio Berlin, 20.44 Uhr: Martin Grafen, Jeremias Wagner, Peter Pütz und Jessica Kommer sind bereit für ihren großen Auftritt auf der Fernsehbühne. Vielleicht ein bisschen aufgeregt, aber dennoch selbstbewusst, denn kein Geringerer als Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel empfängt die Schüler des Heilig-Geist-Gymnasiums und hält die Laudatio, um ihnen im Anschluss den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Schüler zu überreichen.

Sigmar Gabriel sagt: „Ich gratuliere allen Teams zu ihrer tollen Leistung, ganz besonders natürlich dem Siegerteam Graintech. Mit dem Deutschen Gründerpreis für Schüler wollen wir den Gründergeist in Deutschland fördern und jungen Menschen die Gelegenheit geben, erste unternehmerische Erfahrungen zu sammeln. Unser Land braucht und hat mutige und kreative Talente.“ Zusammen mit erfolgreichen Existenzgründern und gestandenen Wirtschaftsgrößen wurden die jungen Leute an diesem Abend für Ihre herausragende Arbeit belohnt. Ein Abend im Scheinwerferlicht, den sie sich redlich verdient haben!

Doch von Anfang an. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte am 25. Februar 2016 mit der Bewerbung des Teams beim Deutschen Gründerpreis für Schüler. Dieser wird jährlich von der Sparkasse Aachen durch Spielbetreuerin Svenja Kirchhoff für die weiterführenden Schulen der Städteregion organisiert.

Auf die Bewerbung folgten rund vier Monate konzentrierter und kontinuierlicher Teamarbeit, bei der Aufgaben wie Marktanalyse, Marketingstrategie und Finanzplanung bewältigt werden mussten. Aufgabe war es, aus einer fiktiven Geschäftsidee ein fertiges Geschäftskonzept zu entwickeln. Zusammen mit Coach und Lehrer Daniel Heckert sowie den Unternehmerpaten der Handwerkskammer Aachen Wilhelm Grafen und Peter Havers ging es an die Arbeit.

Die Idee des Teams: Ein neuartiges, mehrschichtiges Düngekorn, das sich – ähnlich wie bei einer Lutschkugel – langsam auflöst und seine einzelnen Nährstoffe nach und nach zum jeweils gewünschten Zeitpunkt an den Boden abgibt.

Der Vorteil für den Landwirt: Er muss sein Feld nicht mehrfach innerhalb einer Wachstumsperiode düngen, sondern vereint mehrere Schritte in einem. Das spart Zeit und Energie, zudem wird die Umwelt geschont. Ein Konzept, das laut Jury absolut alltagstauglich ist und eine hohe Nachfrage nach sich ziehen würde. Die jungen Gründer hätten mit ihrer Geschäftsidee auch im realen Leben eine gute Chance. Der perfekt ausgearbeitet Plan war ausschlaggebend, dass die Jury das Team auf Platz 1 von über 900 Teams aus ganz Deutschland gewählt hat.

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