Großes Lob für sozialen Zusammenhalt bei Awo Merkstein

Von: fs
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Verdiente Auszeichnungen: Vorsitzender Horst Herberg (4.v.li.) ehrte zusammen mit Silke Arens (2.v.li.) und dem Europaabgeordneten Arndt Kohn (links) die Jubilare. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. 46 Jubilare galt es bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Merkstein zu ehren. Der voll besetzte Festsaal des Walter-Heckmann Awo-Senioren- und Sozialzentrums gab dazu einen würdigen Rahmen. Zu Beginn der Jahreshauptversammlung begrüßte Vorsitzender Horst Herberg als Ehrengäste Silke Arens, die neue Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes und den „frischgebackenen“ für Martin Schulz nachgerückten Europaabgeordneten Arndt Kohn.

„Ohne Ehrenamt wäre die Awo nicht, was sie heute ist“, sagte Silke Arens und freute sich „ dass ich bei dem großen Ortsverein Merkstein heute zu Gast sein darf.“ Arndt Kohn sagte in seinem Grußwort: „Dies ist mein erster offizieller Auftritt als Mitglied des Europäischen Parlaments. Schön zu sehen, wie stark hier der Zusammenhalt ist.“

In seinem kurzen aber eindringlichen Plädoyer für Europa meinte er: „Herzogenrath ist Symbol für Europa, näher an der Grenze ist nicht möglich. Europa ist ein unschätzbares Gut, das dürfen wir von Populisten nicht kaputt reden lassen.“

In einer würdigen Zeremonie beglückwünschte Horst Herberg jeden einzelnen Jubilar. Mit dem Silbernen Treueabzeichen wurden drei Awo-Mitglieder ausgezeichnet: Gerliese Kochs, Jutta Wagner und Siegfried Strud gehören seit 50 Jahren dem Verband an.

Die Goldene Ehrennadel für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten: Dagmar Vondenhoff, Franziska Hackethal, Reinhold Hauser und Rosalie Wals. Acht Silberjubilare wurden für 25-jährige Zugehörigkeit geehrt: Petra Bunke, Ernst Schwarzenberg, Heike Hoppe, Wolfgang Keller, Hildegard Körber, Marianne Hauptfleisch und Frank Lehmann.

Gleich 31 Awo-Freunde erhielten eine Ehrenurkunde für zehnjährige Mitgliedschaft: Helga und Josef Desgronte, Ingried Bildge, Käthe und Oswin Kouchen, Hedwig Klauke, Peter Kutschke, Elke und Dieter Backes, Annelie Bauer, Gertrud Brosch, Ernst und Margot Schütz, Maria und Herbert Berwanger, Ruth Gayck, Roswitha Kouchen, Ursula Billmann, Regina und Matthias Plum, Katharina Schwarz, Roland Ebert, Reiner, Alice, Maria und Johannes Schulte, Karla Savelsberg, Irene Handels, Jan Foitzik, Anneliese und Hermann Seulen.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ Horst Herberg die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins Revue passieren: „Die Mischung aus Geselligkeit und Angeboten mit Informationscharakter ist mir wichtig.“ Allen Helfern sprach er Dank aus für „ihr jahrelanges ungebrochenes Engagement“. Stellvertretende Vorsitzende Ursula Foitzik leitet zwei Frauengruppen, organisiert das monatliche Frühstück und ist „unverzichtbar bei Planung und Durchführung der Reisen und Tagestouren.“

Mit Wilfried Wichura und Nicole Foitzik wisse man die umfangreichen Kassengeschäfte in besten Händen. Die regelmäßigen Sozialsprechstunden mit Reinhold Hauser seien eine professionelle Hilfe für Ratsuchende. Seit Jahren arbeitet Maria Dünwald als Pressereferentin, gibt Förderunterricht für Grundschulkinder und organisiert die Wanderungen des Ortsvereins.

Alle Genannten gaben kurz und prägnant Bericht über ihr Tätigkeitsfeld. Mit vielen gesellschaftlich relevanten Einrichtungen ist der Ortsverein vernetzt. Beispielhaft nannte Herberg den Förderverein des Awo-Senioren- und Sozialzentrums, das Netzwerk Senioren ohne Grenzen, den Verein Betreute Schulen und Awo-International, wo er selbst als Revisor bestellt ist.

Horst Herberg freute sich, dass die Awo Merkstein, die aktuell 631 Mitglieder zählt, in jüngster Zeit neue Mitglieder gewonnen hat, die aufgrund der guten Arbeit des Ortsvereins um Aufnahme nachsuchten, da sie diese unterstützen wollen.

Hauptkassierer Wilfried Wichura legte einen erfreulichen Kassenbericht vor. Trotz großer Investitionen und Mittragen von sozialen Projekten ist die finanzielle Lage als gesund anzusehen. Die Revisoren Alexandra Prast und Günter Prast bestätigten nach intensiver Prüfung solide Kassenführung.

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