Großes Lob beim Eurode-Tag

Letzte Aktualisierung:

Herzogenrath. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Herzogenrath und Kerkrade weiter stärken und besonderes Engagement auszeichnen - das ist die Idee hinter dem Eurode-Tag, der zum zweiten Mal auf der Burg Rode stattgefunden hat.

„Bei den Senioren gibt es schon viele grenzüberschreitende Veranstaltungen, aber bei den Jugendlichen kann das noch verbessert werden”, betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Anne Fink bei der Eröffnung. So hatten die Veranstalter - die Stiftung Eurode 2000+, die Arbeitsgemeinschaft der musik- und gesangpflegenden Vereine Herzogenrath (arge) und der Rotary Club Kerkrade-Herzogenrath-Eurode - auch bei der Zusammenstellung des Programms darauf geachtet, verschiedene Altersgruppen anzusprechen.

Schunkelpotenzial

Nach einem gemeinsamen Morgengebet im Burggarten mit dem katholischen Pfarrer Udo van Deusen und seinem evangelischen Kollegen Jan Soethoudt sorgten „Die Moselsänger” aus Kerkrade beim Frühschoppen für musikalische Unterhaltung mit großem Schunkelpotenzial.

Dann hatten die niederländische Breakdance-Gruppe Move und ihre deutschen Tanz-Kollegen TSC Gold sowie die Kohlscheider Girlgroup Nevermind ihre Auftritte. Besonders die Jugendlichen vom TSC Gold verwandelten die Bühne im Burggarten mit liebevoll gestalteten Requisiten und Kostümen in einen Dschungel und begeisterten die Zuschauer mit ihrer fetzigen Interpretation von „Tarzan”.

Herausragendes Projekt

Neben dem Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie wurde der Eurode-Gedanke mit der Uraufführung der Eurode-Hymne in den Mittelpunkt gestellt. „Die Menschen in Eurode tragen mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement dazu bei, dass die Lebensqualität in beiden Städten größer wird”, betonte Gerda Scholtens-Tonnaer von der Stiftung Eurode in der so genannten „Eurode-Erklärung”, die in beiden Sprachen verlesen wurde.

Dieses Engagement der „Eurodianer” würdigten die Veranstalter mit einer besonderen Ehrung. Die Auszeichnung erhielten in diesem Jahr Wim Loneurs vom Basissport Limburg und seine ehrenamtlichen deutschen und niederländischen Helfer, weil sie gemeinsam eine grenzüberschreitende Behinderten-Sportgruppe in der Sporthalle des Klosters Rolduc organisieren und betreuen. Seit sechs Jahren gibt es dieses Projekt, bei dem deutsche Menschen mit Behinderung die Möglichkeit bekommen, an dem sehr gut organisierten Behindertensport in den Niederlanden teilzunehmen.

Obwohl das Projekt finanziell gefördert wurde, stellen die hohen Fahrtkosten die Teilnehmer vor immer größere Probleme. „Wenn wir nicht mehr Unterstützung für die Fahrtkosten bekommen, kann das Projekt leider nicht weiterlaufen”, hofft Gerda Scholtens-Tonnaer, weitere Sponsoren für dieses grenzüberschreitende Sport-Projekt zu finden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert