Herzogenrath - Großes Kita-Kino hat jetzt ein Happy End

Großes Kita-Kino hat jetzt ein Happy End

Von: Ingrid Puhl
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Feierstunde: Die Einweihung de
Feierstunde: Die Einweihung des Erweiterungsbaus am Kindergarten St. Mariä Himmelfahrt nahm Pastor Dr. Guido Rodheudt vor. Foto: W. Sevenich

Herzogenrath. Endlich war es soweit! Nach einjähriger Bauzeit war die wegen der künftigen Betreuung von Kindern unter drei Jahren notwendig gewordene Erweiterung des Kindergartens St. Mariä Himmelfahrt um eine dritte Gruppe abgeschlossen.

Jetzt fand die feierliche Einweihung des Anbaus an der Hahnstraße statt. Es entstand eine neue rund 180 Quadratmeter große Fläche mit Turn-, Personal- und Gruppenraum sowie neuer Toilettenanlage. Die Kosten von 400.000 Euro finanzierten das Land NRW, die Stadt Herzogenrath, das Bistum Aachen und die Pfarrgemeinde St. Gertrud.

Kindergartenleiterin Conny Montag begrüßte zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten zahlreiche große und kleine Gäste. Sie machte deutlich, dass in einem Jahr viel passiert sei. Das Kindergartenteam habe so manches Mal gebangt, ob auch alles planmäßig zum 1. August fertig gestellt sein würde.

Besonders für die Kinder sei es in den zurückliegenden zwölf Monaten großes Kino gewesen, alle Handwerkeraktivitäten zu verfolgen. Man habe in dieser Zeit erfahren, dass man zusammen stark sei. Planer, Handwerker und Kindergartenträger hätten an einem Strang gezogen, verwies Conny Montag mit Stolz auf den gelungenen An- und Umbau der Einrichtung.

Während der Bauzeit habe man viel Verständnis füreinander und Geduld miteinander aufgebracht, die jetzt belohnt worden seien. Die Kindergartenleiterin bedankte sich bei allen, die für die Maßnahme Sorge trugen: Kirchenvorstand und Bauausschuss der Pfarre St. Gertrud, Stadt Herzogenrath, Bistum, Architekten, allen ausführenden Firmen, Eltern, Großeltern und Freunden, die mit Hand anlegten, und nicht zuletzt bei den leidgeprüften Anwohnern, die manchmal massiv durch die rege Bautätigkeit beeinträchtigt wurden.

Pastor Dr. Guido Rodheudt feierte einen kleinen Gottesdienst als „Dank an Gott, der uns in die Kirche berufen hat, die aus lebendigen Steinen besteht. Wir wissen, dass Gott das Fundament, unser Lebensfundament ist. Wir alle sind in seinem Haus geborgen.” Der Seelsorger verwies in diesem Zusammenhang auf das Gleichnis von dem Mann, der sein Haus auf Sand baute.

Als ein kräftiger Sturm über das Haus hinwegfegte, stürzte es ein. Hätte er dieses Haus auf felsigen Grund gebaut, hätte es standgehalten. Pastor Rodheudt: „Wir brauchen Zusammenhalt und ein festes Dach. Und dieses Dach ist der Segen Gottes. Er ist unser Schutz und unser Halt. Wir bitten daher um Gottes Segen für den neuen Teil des Hauses.” Nach der Einsegnung der neu errichteten Räume segnete der Geistliche die Gruppenkerze und ein Kreuz für den Gruppenraum der neuen Gruppe. Er betete: „Nimm dieses Haus in Obhut, Herr, stehe den Erzieherinnen bei und schenke den Kindern Zuversicht und Freude.”

Pfarrer Rodheudt betonte bei der Überreichung eines Blumenstraußes besonders die Kooperation zwischen der Stadt Herzogenrath und der Kirchengemeinde St. Gertrud. Man habe sich nicht nur in der Vergangenheit in der Kinder- und Jugendarbeit, sondern auch bei dieser Maßnahme bei Andreas Heine vom Jugendamt in guten Händen gefühlt.

Für den Förderverein St. Gertrud gratulierte dessen Vorsitzende Huberta Zimmermann. Sie überreichte einen Scheck für eine kleine Küche und für Spielsachen. Bürgermeister-Stellvertreterin Anne Fink betonte die Wichtigkeit einer guten Kinderbetreuung. Zufriedene und glückliche Eltern und Kinder seien das Ziel der Stadt Herzogenrath.

Nach dem offiziellen Teil konnten Interessierte die neuen Räumlichkeiten, die sich geschmackvoll, hell und freundlich präsentierten, in Augenschein nehmen und die verschiedenen Freispielbereiche kennen lernen.
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