Großes Familienspielefest in der Settericher Realschule

Von: Daniel Gerhards
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Jede Menge Spaß beim Karten-Klassiker „Uno”: Lina (vorne) mit Mutter Sabine Franken und Schwester Meibrit beim Familienspielefest. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Konzentriert ist die achtjährige Ines bei der Sache. Mit Geschicklichkeit und Ausdauer versucht sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Judith und Muriel, einen „Soma-Würfel” - ein kniffliges Geschicklichkeitsspiel - zu lösen. Dabei setzen die Mädchen auf Geduld, Fingerfertigkeit und Teamarbeit.

Erklärungen inklusive

Die rund 550 Besucher des Familienspielefestes in der Settericher Realschule konnten mehr als 300 Spiele ausprobieren. Dabei brauchten die Eltern ihren Kindern nicht aus den Gebrauchsanweisungen der Spiele vorzulesen, denn alle Spiele wurden direkt erklärt.

Die Spiele - wie auch das Personal, das diese erklärte - kam von „Family Games”, der spielpädagogischen Abteilung des Dresdner Felsenweg-Instituts. Auch wenn das „Family Games”-Team um Andreas Strehl alle möglichen Gesellschaftsspiele im Angebot hatte, lag der Fokus auf spielen für die komplette Familie. „Wir wollen die ganze Familie an den Spieltisch holen”, sagte Jugendpfleger Ralf Pauli vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion. Es habe einen besonderen Wert, wenn Kinder, Eltern und Großeltern gemeinsam gewinnen oder verlieren. „Die Kommunikation, die beim Spielen stattfindet, ist für die Atmosphäre in der Familie ganz wichtig”, erklärte Pauli.

Und lustig sind gemeinsame Spielabende auch noch. „Die Familie redet miteinander und hat jede Menge Spaß”, sagt Andreas Strehl. Und: Obwohl viele Kinder und Jugendliche mittlerweile öfter mit der Konsole spielten als mit Vater, Mutter und Geschwistern, habe es nie so viele qualitativ hochwertige Gesellschaftsspiele gegeben wie heute, erklärte Andreas Strehl.

Geschicklichkeit und Geduld

Auch die Entwicklung der Kinder wird durch die Beschäftigung mit unterschiedlichen Spielen gefördert. Während die kleine Judith mit ihren Freunden ihre Geschicklichkeit und Geduld am „Soma-Würfel” trainierte, stärkt das klassische Memory das Erinnerungsvermögen. Andere Spiele fördern die Kreativität oder strategisches Denkvermögen.

Ralf Pauli und Andreas Strehl hoffen, dass die Besucher des Familienspielefestes künftig auch zuhause noch häufiger spielen. Vielleicht liegt dann auch schon bald eines der Spiele, das die Familien gemeinsam beim „Familienspielefest” ausprobierten, unter dem Weihnachtsbaum. Ralf Pauli: „Jeder Tag, der nicht vor der Glotze verbracht wird, ist ein gewonnener Tag.”
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