Herzogenrath - Großes Anno-Dazumal-Fest zum 120-Jährigen

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Großes Anno-Dazumal-Fest zum 120-Jährigen

Von: fs
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Hübsch ausstaffiert: Mitglieder der Kapelle Herbach im Trachten-Look. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. „Erinnerung an alte Zeiten“: Großen Zulauf fand das Anno-Dazumal-Fest des Instrumental-Vereins Herbach auf dem Außengelände des Bürgerhauses Merkstein. Der Vorstand hatte zum 120-Jährigen ein buntes Programm zusammengestellt.

Zu Beginn begrüßte Vorsitzender Robert Meyer die Gäste auf dem hübsch geschmückten Hof. Besonders begrüßt wurden die Ehrenmitglieder Josef Kochs und Andreas Jaroniak. Jung und Alt nahmen das Angebot an selbstgebackenem Kuchen in der Cafeteria oder leckerer belgischer Pommes gerne an. Dabei wurden die Besucher, die größtenteils in Tracht gekleidet waren, von der Privat-Musikkapelle Scherpenseel unter Leitung von Günther Preuth und dem Instrumentalverein Richterich unter Leitung von Willi Beckers musikalisch unterhalten.

Durch das abwechslungsreiche Programm führte Geschäftsführerin Bettina Schwarz. Passend zum Motto präsentierte die djo Deutsche Jugend in Europa einen munteren Tanz. Vize-Bürgermeisterin Marie-Therese Sobczyk sprach ein Grußwort zu den Akteuren des Vereins und seinen zahlreichen Besuchern. Sie war, wie alle anderen, begeistert vom nostalgischen Ambiente des Festes.

Die kleinen Gäste der Veranstaltung nahmen Angebote wie Eierlaufen, Stelzenlauf oder Torwandschießen an und wurden am Glücksrad für ihren Einsatz belohnt.

Zur späterer Abendstunde wurde der Tanzboden von den Ehrengästen, drei Goldhochzeits-Paaren, die sich beim Groschentanz im Jahre 1956 in Herbach kennengelernt hatten, eröffnet. Es waren Marlene und Alfred Hahnen, Käthe und Franz-Josef Theves, beide aus Teveren, sowie Käthi und Heinz Zilgens aus Boschelen.

Auch die Herbacher ließen es sich nicht nehmen, den Abend musikalisch zu gestalten und spielten beliebte und bekannte Tanzmusik. Einen Gastauftritt hatten die „Alten Kameraden“ der St.-Sebastianus-Schützen aus Übach-Palenberg, musikalisch von der Kapelle begleitet. Die Herbacher Jugend zeigte sich mit einem Bändertanz, der allgemeinen Anklang fand.

Ein eigens für den Abend konstruierter Schnapsbaum zog Runde für Runde durch die Besucherreihen und Musiker und versorgte jeden mit Schnaps.

In geselligem Zusammensein fand der Abend in den späten Abendstunden seinen Abschluss – als voller Erfolg. „Ein besonderer Dank geht an die befreundeten Bruderschaften und Vereine, ohne die das Fest so nie gelungen wäre“, sagte Robert Meyer.

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