Baesweiler - Großer Zuspruch beim internationalen Kinderfest

Großer Zuspruch beim internationalen Kinderfest

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Richtig "spacig": Dick eingepackt in aufgeblasene "Looping Balls" kann den kleinen Kickern nichts passieren - Kollisionen ohne Kratzer. Foto: Stefan Schaum
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Viele Lieder und Tänze präsentierten die jüngsten Baesweiler im bunten Bühnenprogramm. Foto: Stefan Schaum
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Und nur wer am Fahrrad-Kino-Stand der Städteregion kräftig strampelt, kann auf dem Bildschirm einen Film sehen. Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Am Ende hat sich der Ortswechsel als richtig erwiesen. Zumindest ein paar Tropfen Regen gab‘s nämlich am Samstagnachmittag, die dem Baesweiler Beitrag zum Internationalen Kinderfest aber nicht zu schaffen machten.

Denn rechtzeitig hatten die Initiatoren – die Stadt mit dem Jugendbeauftragten Daniel Havertz und der Integrationsrat – entschieden, das Fest vom Carl-Alexander-Park ins Pädagogische Zentrum des Gymnasiums zu verlegen. Dort wurde gefeiert. Trocken und kräftig, quer durch die Kulturen.

Wurzeln in der Türkei

Das Kinderfest, das seine Wurzeln in der Türkei hat, bietet in Baesweiler schon seit einigen Jahren Gelegenheit, das Miteinander in den Mittelpunkt zu stellen. So bunt gemischt wie die Besucher waren diejenigen, die an Mitmach- und Infoständen und im Bühnenprogramm für feine Angebote sorgten. Grundschulen, Kitas und Kulturvereine, die Baesweiler Tafel, Handballer, die Jugendkunstschule „Aber Hallo“ und viele mehr. Bestens gefüllt war die Schulaula, Platz für Langeweile blieb da nicht.

Auch nicht draußen auf dem Rasen, wo Fußballpartien der besonderen Art stattfanden. Die kleinen Kicker trugen dabei nämlich weit mehr als bloß ein paar Schienbeinschoner. Sie stecken in „Looping Balls“, einer Art aufgeblasenem Gummipanzer. Karambolagen gab es haufenweise, aber Blessuren nicht. Fast wie beim Autoscooter – bloß ohne Autos.

Nachfrage im Vorfeld gut

Um Räder ging es dennoch, denn erstmals war das Kinderfest mit einem „Pedelec-Aktionstag“ kombiniert. Zwölf Räder hatte der Energieversorger RWE der städtischen Klimaschutzbeauftragten Caprice Mathar zur Verfügung gestellt, die bereits in den Tagen vor dem Aktionstag regen Zuspruch fanden. Interessierte konnten sie vorab für ein paar Stunden entleihen, um im Sattel ein paar Runden mit Unterstützung eines Elektromotors zu drehen.

„Die Nachfrage war richtig gut“, sagte Mathar. Zwar haben vorwiegend Senioren bei ihr angefragt, denen ein Pedelec zusätzlichen Schwung verleihen kann, „aber auch bei Familien ist das mittlerweile ein Thema.“

Bloß beim Aktionstag selbst war die Resonanz etwas geringer. So wurde mangels Anmeldungen nichts aus der geplanten Tour entlang besonderer Energielandmarken in Baesweiler, von der Biogasanlage hinter dem Hallenbad, über das Blockheizkraftwerk in Setterich bis zum Gymnasium, das ein Paradebeispiel für energetische Sanierung geworden ist.

Doch am heutigen Montag wird diese gut zehn Kilometer lange Tour in jedem Fall stattfinden, die um 18 Uhr am Rathaus Maria-straße startet. Für Kurzentschlossene gibt es noch freie Plätze und Pedelecs, die Caprice Mathar unter Telefon 02401/800375 gern reserviert.

Die Pedelecs waren nicht die einzigen Angebote in Sachen Zweirade. Auch die Polizei war vor Ort, um Kindern ein Fahrsicherheitstraining anzubieten. Und im PZ konnten Interessierte an einem Stand der Städteregion kräftig in die Pedale treten – denn nur dann war ein Film auf einem Bildschirm zu sehen. Ein Minikino der schweißtreibenden Art.

Schweißtreibend war auch so manche Präsentation auf der Bühne. Zum Kinderfest gab es Tänze und einige sportliche Präsentationen.

Und einen Bürgermeister, der sichtlich stolz darauf war, wie viele sich beteiligten: „Das ist eine ganz tolle Sache, die zeigt, wie wir in Baesweiler zusammenstehen“, sagte Dr. Willi Linkens. Sehr zur Freude auch der Integrationsratsvorsitzenden Reyhan Akkas. Und der vielen hundert Besucher sowieso.

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