Großer Bahnhof: Herzogenrath wird Fernverkehrshaltepunkt

Von: Beatrix Oprée
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Freudenfest: Schon ab 19.30 Uhr wird am Sonntag die Ankunft des IC in Roda gefeiert. Foto: Imago

Herzogenrath. Lange hat die Stadt dafür gekämpft, endlich wird es wahr: Herzogenrath wird Fernverkehrshaltepunkt. Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, soll der Intercity IC 1919 aus der Bundeshauptstadt kommend erstmals auf Gleis 1 des Eurodebahnhofs einfahren, wenn alles glatt läuft pünktlich um 20.37 Uhr.

Dort erwartet ihn ein großer Bahnhof, denn Bürgermeister Christoph von den Driesch lädt die Bevölkerung schon ab 19.30 Uhr zum Mitfeiern bei Musik, Glühwein und Gebäck ein.

Auf zunächst zwei Jahre ist das Projekt angelegt: Freitagmittags, 12.07 Uhr, geht es von Herzogenrath aus per IC 1918 in Gegenrichtung - über Rheydt, Mönchengladbach, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund, Hamm, Gütersloh, Bielefeld, Herford, Hannover, Wolfsburg, Berlin-Spandau, Berlin Hauptbahnhof (an 17.51 Uhr).

Dieses neue Angebot ergänzt den im Sommer 2008 beendeten behindertengerechten und modern Ausbau des Bahnhofs. „Ich bin froh, dass wir endlich die IC-Anbindung bekommen”, sieht der Bürgermeister einen weiteren positiven Standortfaktor. Der vor allem bei Wochenendpendlern gut ankommen und sich - freitags hin, sonntags zurück - für Kurzreisen nach Hannover oder in die Hauptstadt anbieten dürfte.

Doch der Bürgermeister denkt noch weiter: Denn nach wie vor arbeitet er daran, dass in der Rodastadt auch der IC nach Amsterdam die Türen öffnet. Zwecks Systemanpassung muss er am Eurodebahnhof ja ohnehin haltmachen. Die offizielle Umbenennung des mittlerweile städtischen Bahnhofsgebäudes in „Eurodebahnhof” war schon ein erster erwartungsfroher Schritt in diese Richtung gewesen. Die künftige IC-Anbindung auf deutscher Seite wertet von den Driesch nun als gute Argumentationshilfe bei Vertretern den Nederlandse Spoorwegen.

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