Alsdorf - Großer Auftritt für Kita-Kinder: „Fremde werden Freunde“

Großer Auftritt für Kita-Kinder: „Fremde werden Freunde“

Von: dag
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Blau trifft Gelb – geht das gut? Um Furcht vor Fremden geht es im Theaterstück, das die Schaufenberger Kita-Kinder auf die Bühne bringen. Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Die Proben laufen auf Hochtouren. Rund 30 Mädchen und Jungen der katholischen Kindertagesstätte St. Mariä Heimsuchung bereiten sich fleißig auf das farbenfrohe, musikalische Theaterstück „Fremde werden Freunde“ vor. Das ist am Sonntag, 15. Juni, um 15.30 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung an der Hauptstraße zu sehen.

Die Kostüme sind geschneidert, die Requisiten sind fertig, und die Rollen haben quasi den letzten Schliff erhalten. Jetzt steigt das Lampenfieber. In der Erzählung von Rolf Krenzer und Reinhardt Horn gibt es zwei Länder: ein Gelbland und ein Blauland. Im Gelbland herrscht Krieg. Die Menschen werden verfolgt und haben Angst, sie hungern und frieren. Die Folge: Einige Gelbländer flüchten ins Blauland, wo Frieden herrscht. Zunächst werden sie von den Blauländer begrüßt. Doch die Gelbländer sind diesen fremd. Sie kleiden sich anders, sprechen eine andere Sprache... Nach und nach kommen immer mehr Gelbländer hinzu. Da wird es den Blauländern zu viel. Mitten in Blauland bauen sie daraufhin um alle Fremden eine große schwarze Mauer herum und beschimpfen sie. Jetzt geht es den Gelbländern, wie in ihrem eigenen Land, sie fürchten sich.

Auf kindgerechte Weise werden die Themen Fremdenhass und Integration im Stück behandelt. Wer wissen möchte, wie das endet, kann es bei der Aufführung erfahren, der Eintritt dazu ist frei. Wer Lust hat etwas zu spenden, kann das jedoch gerne tun, und somit zum Sponsor ein weiteres Projekt werden. Denn die Kinder und die Mitarbeiterinnen engagieren sich, um Geld für die Gestaltung einer Außenspielfläche zu sammeln. „Wir wollen die Rasenfläche mit Fallschutzplatten versehen lassen und wir benötigen noch Geld, um einen Container für die Sandsachen und Kinderfahrzeuge zu finanzieren“, sagt Kita-Leiterin Renate Krämer. „Leider sind die Träger nicht mehr in der Lage, die Kosten und besonderen Wünsche der Einrichtungen zu finanzieren.“

Im Anschluss an das Theaterstück ist zu Kaffee und Getränken eingeladen bei einem „Tag der offenen Tür“ in der Kindertagesstätte, Paul-Dorn-Straße 18.

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