Baesweiler - Großer Andrang beim Baesweiler Spielefest

Großer Andrang beim Baesweiler Spielefest

Von: Stefan Schaum
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Spaß für die Großen und die Kleinen: Familie Biedermann war beim ersten Besuch des Spielefestes rundum begeistert. Klares Fazit: „Wir kommen wieder!“ Foto: Stefan Schaum

Baesweiler. Dass das Wetter draußen eher trüb sein muss, damit Familien drinnen am Spieltisch zusammenkommen, ist allenfalls ein Klischee, wie sich beim großen Spielefest in der Baesweiler Realschule erwies. Denn bei der 21. Auflage war es an zwei schönen Herbsttagen rappelvoll. Geradezu rekordverdächtig.

Vom Start weg war der Andrang riesig. Sehr zur Freude des Jugendbeauftragten Daniel Havertz, der am Ende gut 900 Besucher zählen konnte. „Deutlich mehr als in vergangenen Jahren“, sagte er.

Und alle hatten reichlich Spaß, wie Familie Biedermann zum Beispiel. Die war zwar zum ersten Mal dabei, aber für die Kinder Lutz und Esther stand schon nach kurzem Blick aufs Angebot fest: Wir kommen wieder! „Das ist ja eine tolle Auswahl“, zeigte sich Töchterchen Esther begeistert. Allein 200 Brettspiele – darunter einige Klassiker, aber vor allem viele brandneue Titel – hatte das Unternehmen „Spielkonzept 4U“ parat.

Die waren begehrt auch bei Seniorengruppen, die an den vielen Tischen im Foyer der Realschule Platz nahmen. Spielen hält eben jung, wie ein anderer Stammgast des Spielefestes eindrucksvoll bewies: Ekkehard Künzel, Spieleerfinder aus Leidenschaft, und das auch noch mit knapp über 90 Jahren! Seit Jahren kommt er nach Baesweiler und präsentiert seine Spielideen. Nicht des Geldes wegen, wie er betont, „sondern weil das gemeinsame Spielen einfach eine tolle Sache ist. Das hält fit!“ Nicht nur er hat Ideen. Eigene Spiele konnten die Besucher selbst entwerfen. Auf der großen „Spielbaustelle“, auf der aus jeder Menge Bastelmaterial eigene Spiele kreiert werden konnten.

Viele Bausteine und ein Kicker, Geschicklichkeitsspiele und Knobelaufgaben rundeten das Angebot ab. Und neben dem Besucherrekord wäre um ein Haar ein weiterer geknackt worden. Gern hätte Baesweiler sich nämlich mit dem Titel „Deutschlands schnellste Puzzlestadt“ geschmückt. Dazu hätten 66 Teilnehmer 66 Puzzles in knapp 30 Minuten zusammensetzen müssen. Interessierte gab es genug – doch standen am Ende des Rekordversuchs leider 42 Minuten auf der Uhr. Bloß ein paar Minuten zu viel, doch durfte sich jeder Teilnehmer trösten: mit einer Urkunde und dem zusammengesetzten Puzzle als Geschenk.

Dass alle Grundschulen der Stadt beim Schulcup miteinander wetteifern, hat Tradition beim Spielefest. Jeweils aus vier Spielern bestehen die Teams der Dritt- und Viertklässler, die sich in vorgegebenen Brettspielen miteinander messen. Und erneut hatte dabei die Grundschule aus Loverich die Nase vorn – zum dritten Mal in Folge! Diesmal durften Mats von Ameln, Pia Steufmehl, Daria Avram, Emma Gottspenn, Ben Behrend, Marissa Lesmeister, Leonie Wuttig und Nele Sieben jubeln.

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