Große Kampagne gegen Rechts und Fremdenfeindlichkeit

Von: Karl Stüber
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Sie stehen am Kunstwerk „Drei
Sie stehen am Kunstwerk „Dreiklang” zusammen gegen „rechts und feindlich”: Bürgermeister Alfred Sonders (Mitte), der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Hans Plum (4.v.r.) und der Vorsitzende des Integrationsrates Mevlüt Zorlu (2.v.r.) nebst Mitstreitern. Foto: Karl Stüber

Alsdorf. Der Ort zur Vorstellung des neuen Pin „Hand in Hand statt fremd und feindlich” ist bewusst und gut gewählt. Hier vor dem Kunstwerk „Dreiklang” am Denkmalplatz findet schon fast traditionell das große Integrationsfest statt.

Hier auf dem Freigelände präsentieren sich beim Europafest Partnerschaftsstädte Alsdorfs und Vertreter des jeweiligen Partnerlandes. Hier findet Miteinander statt Gegeneinander statt, wie Bürgermeister Alfred Sonders erklärt.

Zum Europafest vom 7. bis 10. September haben sich das Partnerschaftskomitee unter Vorsitz des stellvertretenden Bürgermeisters Heinrich Plum und der Integrationsrat unter Leitung von Mevlüt Zorlu etwas Besonderes einfallen lassen.

Normalerweise wird zu dem Fest ein Pin mit Bezug auf das jeweilige Partnerland herausgebracht. Diesmal wurde mit Blick auf die an den Ortseingängen der Stadt Alsdorf aufgestellten Schilder ein Anstecker mit dem Motiv und Slogan, der sich gegen Rechtsextremismus und Fremden- bzw. Ausländerfeindlichkeit richtet, unter der gerade die Alsdorfer mit Migrationshintergrund zu leiden haben, in einer Auflage von 500 Stück produziert, wie Klaus Mingers von der Stadt Alsdorf erläutert.

Motiv und Slogan sind von der Schülerin Pia Stellmach im Rahmen eines vom Integrationsrat initiierten Wettbewerbs entworfen worden (wir berichteten). Der Erlös aus dem Verkauf ist für die Arbeit des Partnerschaftskomitees und des Integrationsrates bestimmt.

Der Pin wird nicht nur beim Europafest angeboten, sondern kann ab sofort für drei Euro das Stück bei den Mitgliedern des Partnerschaftskomitees und des Integrationsrates erworben werden. Weitere Informationen geben gerne Klaus Mingers, Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Alsdorf, 02404/50-241 und Jürgen Kohlhöfer, Integrationsbeauftragter der Stadt Alsdorf, 0241/50-298.

Bürgermeister Sonders sagt, dass die Pin-Aktion bestens zu einer Veranstaltungswoche im November passt, deren Programm Ende September der Öffentlichkeit vorstellen wird. In Fortführung der vom Stadtrat beschlossenen Kampagne wird das Leitthema Rechtsextremismus sein. Das Stadtparlament habe sich bereits in einer Sondersitzung mit Rassismus beschäftigt, sagt Sonders.

Unsere Zeitung wird sich in Kooperation mit dem Förderverein Stadtmarketing mit einem Stadtgespräch am Mittwoch, 7. November, 19.30 Uhr, in der Stadthalle an der Schwerpunktwoche beteiligen.
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