Würselen - „Gracht”: Wohnumfeldverbesserung verschoben

„Gracht”: Wohnumfeldverbesserung verschoben

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:

Würselen. Gemäß Antrag der SPD-Fraktion auf Wohnumfeldverbesserung sollte der Stadtteil „Gracht” zum Förderprogramm „Soziale Stadt” des Landes NRW angemeldet werden. Die notwendigen Haushaltsmittel für die Ausarbeitung eines Förderantrags waren in den Haushalt 2008 aufgenommen worden, der Auftrag an das Planungsbüro Stadt-Kinder aus Dortmund vergeben.

Dieses hatte sich aufgrund seiner Vorarbeiten im Rahmen der Spielleitplanung dafür angeboten. Gemeinsam mit den bei der Verwaltung zuständigen Fachbereichen erarbeitete es vor allem unter sozialplanerischen Aspekten die Planungsgrundlagen.

Dabei wurde der Untersuchungsraum über den Bereich Gracht/Eibenstraße hinaus auf die Morsbacher und Bardenberger Straße ausgedehnt.

Ende Oktober 2008 wurde das Projekt den für das Programm „Soziale Stadt NRW” zuständigen Mitarbeitern bei der Bezirksregierung in Köln vorgestellt, um die Fördervoraussetzungen und Förderchancen abzuklären. Dabei wurde deutlich, dass der Handlungsbedarf in der „Gracht” durch eine gesamtstädtische Untersuchung begründet werden müsse.

Ein solches integriertes Handlungskonzept sei wesentliche Voraussetzung für den Förderantrag und müsse von der Stadt vorfinanziert werden, hieß es. Die Kosten hierfür wurden vom Planungsbüro Stadtkinder auf 16500 Euro geschätzt.

Wie die Verwaltung in der Sitzung für Stadtentwicklung weiter mitteilte, könne im nächsten Jahr nur dann ein Zuschussantrag gestellt werden, wenn das integrierte Handlungskonzept bis Juni 2009 vorliege. Angesichts der Haushaltssituation der Stadt sei dessen Erstellung zurzeit aber nicht finanzierbar.

Das Projekt müsse deshalb auf die nächsten Jahre verschoben werden, was besonders vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Stefan Mix im Ausschuss bedauert wurde. „Wir müssen uns den Gegebenheiten beugen”, hatte auch er im Augenblick keine Patentlösung parat.

Das Projekt sollte aber keineswegs für alle Zeiten gestorben sein, betonte er.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert