Gottfried Tropartz zeigt Impressionen in Aquarell

Von: ehg
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Von leichter Hand: Gottfried Tropartz stellt im St.-Antonius-Seniorenzentrum an der Klosterstraße in Würselen aus. Foto: W.Sevenich

Würselen. Von Kindesbeinen an hat der mittlerweile pensionierte Diplom-Bauingenieur Gottfried Tropartz ein Faible für die Malerei, besonders für bildnerisches Gestalten im Aquarellstil. Als Student belegte er seinen ersten Malkurs. Doch während seines Berufslebens stand das Zeichnen und Entwerfen von Straßenbauprojekten im Vordergrund.

Die Malerei geriet bei dem langjährigen aktiven Handballer des Weidener Turnvereins, dessen Vorsitz er sechs Jahre lang innehatte, ins Abseits. Dazu kam, dass ihm durch die Konfrontation mit der „hypermodernen Malerei“ die Freude am Malen „vermiest“ wurde, als er sich ihr neu verschreiben wollte, wie er berichtet. Zur Aquarell-Malerei zurückzukehren, dazu animierte ihn Ehefrau Christel. Und so brachte der heutige Schatzmeister der Deutsch-Italienischen-Freundschaftsgesellschaft in den vergangenen Jahren neben Stillleben nicht nur Motive der Heimat zu Papier.

Vielmehr verewigte der vielfache Italien-Reisende – bis zu dreimal im Jahr war er mit seiner Frau auf dem „Stiefel“ von Nord nach Süd und umgekehrt unterwegs – in seinen Bildern mediterrane Landschaften und historische Bilder. So auch den weltberühmten Markusplatz samt Dogenpalast in Venedig. Dieses Bild ist mit weiteren 14 in einer Ausstellung im Klosterstübchen an der Klosterstraße 30 zu bewundern, die jetzt von Vize-Bürgermeister Harald Gerling im Beisein des Seniorenbeauftragten der Stadt Würselen, Dieter Juschka, und des Ersten Beigeordneten Werner Birmanns eröffnet wurde.

Tropartz bedankte sich bei Monika Mommertz vom Sozialen Dienst des Seniorenzentrums dafür, dass er dort nunmehr zum dritten Mal seine Exponate einer breiten Öffentlichkeit präsentieren kann. Er machte der Einrichtung ein Bild vom Dom in Padua zum Geschenk, in dem der Schutzpatron der Würselener Senioreneinrichtung, der heilige Antonius, seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Anlässlich des 1200-jährigen Todestages Karls des Großen in diesem Jahr rückt auch der in Weiden beheimatete Aquarellmaler den Aachener Dom ins Blickfeld, von außen und von innen. Zu Ehren kommen zudem das Aachener Rathaus und das malerische Viertel „Im Hof“. Zu sehen sind überdies die Abtei Rolduc in Kerkrade sowie das Haus Kambach und die Röthgener Burg in Eschweiler.

In seinen Blumenbildern lässt Tropartz Pastellfarben sprechen. Schließlich bereichert eine Impression von Wildpferden der Camargue die facettenreiche Ausstellung. Der Ausschnitt künstlerischen Schaffens von Gottfried Tropartz kann bis Sonntag, 13. April, einer kritischen Würdigung unterzogen werden. Bereits bei der Eröffnung fand die Präsentation regen Zuspruch.

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