Gottfried Tropartz: Facettenreiche Impressionen in Aquarell

Von: Nina Krüssmann
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Gottfried Tropartz vor dem Werk vom Aachener Dom. Foto: N.Krüssmann

Herzogenrath. Seine Vorliebe für Venedig zeigt Gottfried Tropartz offenkundig bei seiner ersten Ausstellung in Herzogenrath. Im Nell-Breuning-Haus präsentiert der Würselener Maler Impressionen in Aquarell.

Nach vielen erfolgreichen Werkschauen in seiner Heimatstadt freut er sich, nun in Roda seine Landschaftsmalereien und Stillleben auszustellen. „Schon beim Aufhängen war das erste Bild verkauft. Es handelt sich dabei um ein Werk, welches das Oktogon im Aachener Dom zeigt. Daran habe ich so lange gearbeitet wie an keinem Bild zuvor“, erzählt Tropartz enthusiastisch.

Weggefährte Hans-Peter Drabent aus Würselen sprach bei der Vernissage einige einführende Worte: „Die ganze Bandbreite seines Schaffens ist toll zu sehen: Aachener und Herzogenrather Wahrzeichen, Szenen vom weltbekannten Aachener Reitturnier und Motive aus Italien, der großen Leidenschaft von Tropartz.“ Drabent lobte, die Mentalität und die Leichtigkeit des Lebens zum Beispiel in Venedig kämen in Tropartz‘ Werken wunderbar zum Ausdruck. „Die Gemälde strahlen eine große Lebensfreude und den aktuellen Zeitgeist aus“, betont Drabent.

Seit frühester Kindheit

Von frühester Kindheit an begeisterte sich Tropartz für die Malerei, besonders solche in Aquarell. Während des Studiums belegte er seinen ersten Malkurs, während seines Berufslebens hat der mittlerweile pensionierte Diplom-Bauingenieur dann vor allem Straßenbauprojekte entworfen. Danach trat dann wieder seine Leidenschaft für die Aquarellkunst in den Vordergrund.

Neben dem Aachener Dom, dem großen Wahrzeichen der Kaiserstadt, hat Tropartz auch einige Motive aus Herzogenrath für seine Schau ausgewählt: Den Charme der historischen Gebäude an der Eygelshovener Straße fing er ebenso eindrucksvoll ein wie die Schönheit der Burg Rode und des Klosters Rolduc. Impressionen aus dem Aachener Kurviertel Burtscheid und auch von Tropartz‘ Wohnort Broichweiden sowie aktuelle Bilderserien über Blumen und Stillleben machen die vielfältige Ausstellung zu einem echten Augenschmaus.

Bilder haben auch stets viel lebendiges Grün, für Tropartz die am schwierigsten zu mischende Farbe. „Da muss man aufpassen, damit es einen natürlichen Charakter hat“, meint er. Auch Holzmalerei ist zu sehen, von Hand geschnitzte, wunderbar plastische und bunt bemalte Blüten. „Mein eigener Garten dient hierfür als Vorlage. Ich male am liebsten vor Ort“, erzählt Tropartz.

Bis 8. August sind die 34 Werke im Nell-Breuning-Haus an der Wiesenstraße 17 in Herzogenrath zu sehen.

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