Goldjubilar Peter Kremer in Würselen sehr geschätzt

Von: Christoph Hahn
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Gemeinschaft von Priestern am Altar: (v.l.) Pastor Heinz-Josef Lambertz, Abt Ambros Ebhard, Jubilar Peter Kremer und Weihbischof Dr. Johannes Bündgens. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Schon mehr als zehn Jahre lang ist Pfarrer Peter Kremer pensioniert - doch im Ruhestand lebt der Priester aus Würselen darum noch lange nicht.

In den Altenheimen der Düvelstadt liest der Seelsorger, der von 1964 bis 1972 als Kaplan an St. Sebastian amtiert hat und seit geraumer Zeit auf Bitten von Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff an seine einstige Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, gerne und oft die Heilige Messe. Und mindestens am Mittwoch zelebriert der gebürtige Aachener in St. Sebastian, dem „Würselener Dom”.

Auf jeden Fall hat sich der engagierte Geistliche die Zuneigung vieler Menschen erworben. Sichtbar wurde das am Samstag, als Kremer mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens und Benediktiner-Abt Ambros Ebhart aus dem österreichischen Kloster Kremsmünster, rund 20 Priestern und zirka 500 Gläubigen mit einem feierlichen, vom Kirchenchor musikalisch begleiteten Hochamt sein goldenes Priesterjubiläum feierte.

Viele Menschen schätzen, ja lieben Peter Kremer, weil der sich ihnen aus den unterschiedlichsten Gründen verbunden fühlt. Da sind die Würselener, die es dem Priester hoch anrechnen, dass er wieder zu ihnen zurückgekehrt sind. Doch die Verdienste des Jubilars rühren nicht nur aus seinem Wirken dort her.

Bevor er das erste Mal in die Düvelstadt kam, war er schon Kaplan in Krefeld (St. Franziskus) gewesen. Nach dem Abschied von Würselen am 17. September 1972 trat Kremer seine erste Pfarrstelle, an St. Josef in Düren, an - und blieb dort 24 Jahre lang, bevor sich zwei Jahre als Pastor in Heinsberg-Schafhausen und eine Zeit als Subsidiar in und um Alsdorf anschlossen.

Vielfältiger Einsatz

In Würselen zeigt der Pensionär nun seit Jahren einen Einsatz, der das von einem Pensionär zu Erwartende übersteigt. Aber damit nicht genug: Regelmäßig steuert er die Marienwallfahrtsorte Moresnet und Kevelaer an, um dort Beichte zu hören.

Peter Kremer liegt eine Frömmigkeit am Herzen, in der die Verehrung der Mutter Gottes wichtig ist, vertritt und lebt sie - auch dies ein Grund, aus dem sich viele Menschen dem Jubilarpriester verbunden wissen und das durch ihre Teilnahme am Festgottesdienst sowie am nachfolgenden Beisammensein im Pfarrheim bekundet haben.
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