Goldenes Jubiläum in der Kirche St. Josef

Von: nt
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Gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Gemeinderats organisieren Hans Leclerq, Benjamin Drafehn, Monika Körfer, Dagmar Drafehn (v.l.) die Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Kirche St. Josef. Foto: Nadine Tocay

Alsdorf. Am 30. April 1967 ist der Diözesanbischof Dr. Johannes Pohlschneider aus Aachen nach Alsdorf gekommen, um dort den Altar in der neu erbauten Kirche St. Josef im Stadtteil Ost feierlich einzuweihen. Knapp sechs Wochen zuvor, am 19. März, segnete Dechant Franz Noethlichs die Kirche. Fünfzig Jahre sind die sogenannte Konsekration und Benediktion nun her.

Anlässlich dieses Jubiläums organisieren Hans Leclerq, Dagmar und Benjamin Drafehn sowie Monika Körfer gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Gemeinderats ein Festtags-Programm. Doch Gang und Gäbe war es zu dieser Zeit nicht, dass Kirchen errichtet wurden. Also wie kam es überhaupt dazu? Hans Leclerq erklärt: „Damals sind viele Menschen aus den östlichen Ländern Europas nach Alsdorf gekommen, um auf der Grube Anna zu arbeiten.“

Das Wohnungsangebot war knapp, und so wurde auf dem damaligen Feld eine neue Siedlung errichtet. 1956 war der erste Bauabschnitt des Alsdorfer Ostens fertig. Die Anzahl der Katholiken stieg ständig. Die Gottesdienste seien zu der Zeit in den Fluren der Schule gehalten worden, doch das sei nur eine Notlösung gewesen, erläutert Leclerq. Und so wurde eine neue Kirche errichtet. Der erste Spatenstich erfolgte am 26. September 1967 durch den damaligen Pfarrvikar Leo Pitz, der nach der Fertigstellung der Kirche zum Pfarrer der Gemeinde ernannt wurde.

Nach seinem Tod übernahm 1992 der jetzige „Gemeinschaften der Gemeinden“-Leiter, Pfarrer Konrad Dreesen, diese Aufgabe. Er ist es auch, der die Jubiläumsmesse am Sonntag, 30. April, um 10 Uhr in der Kirche St. Josef unter dem Leitwort „Geborgen in Gottes Hand“ halten wird. Nach der Messe gibt es einen Empfang im Pfarrhaus. Dort werden gegen 12 Uhr die Kinder des Katholischen Kindergartens St. Josef einen Tanz aufführen, bevor gegen 13.30 Uhr Jürgen Beckers alias Jürgen B. Hausmann auftritt.

Den Abschluss des Programms bildet der Fanfarenzug der Prinzengarde, der gegen 15 Uhr eintrifft. Auch viele alte Fotos und Erinnerungsstücke an die damalige Zeit werden an diesem Tag im Pfarrheim ausgestellt. All diejenigen, die in der Kirche vor 25 und 50 Jahren zur Erstkommunion gegangen sind, wurden bereits persönlich eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. „Leider haben wir nicht von allen die Adressen herausfinden können“, bedauert Monika Körfer. Sie betont jedoch, dass jeder der sich angesprochen fühle und interessiert sei, herzlich eingeladen sei.

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