Goldene Wappen geht an Manfred Mahr

Von: mas
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Ein Schörjer wird der nächste Träger des Goldenen Wappens. Manfred Mahr (sitzend, rechts), langjähriger ehemaliger Vorsitzender der Renngemeinschaft, wird im Rahmen eines fröhlichen Festaktes in der Burg ausgezeichnet. Das freut Narrenzunft-Gründer Herbert Kusseler sowie (hinten von rechts) Vizevorsitzenden Edi Ksellmann, Vorsitzenden Antoni Messias und KG-Präsident Udo Kriz. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Berührungspunkte hatten sie schon gefühlte tausende. Am Tulpensonntagszug, im Saal, auf Versammlungen, an der Bierbude oder bei den Dämmerschoppen. Aber richtig kennengelernt haben sich Antoni Messias und Manfred Mahr erst auf einer Herrensitzung im vergangenen Jahr.

„Der ist ja richtig nett“, empfand Messias, Vorsitzender der Baesweiler Karnevalsgesellschaft Narrenzunft. Und seitdem reifte in ihm der Gedanke, „Manni Mahr ist ein Kandidat für das Goldene Wappen“.

Einer aus dem Herzen Baesweilers, einer der Karneval über die Sessionen hinaus lebt, einer den jeder im Stadtgebiet wie den berühmten „bunten Hund“ kennt. Und dann kam noch ein Qualifikationsmerkmal dazu: Manfred Mahr ist ein Schörjer – oder auch „der“ Schörjer, der dieser kleinen aber feinen Renngemeinschaft ein Profil gibt. „Unser künftiger Wappenträger hat das Gesicht der neuen Schörjer mitgeprägt“, stellte Antoni Messias im Hause des Ordensstifters heraus.

Bei Herbert Kusseler, Gründer der KG Narrenzunft und vor 19 Jahren Schöpfer des Goldenen Wappens, erklärte der KG-Vorstand, was denn nun alles auf Manfred Mahr zukommt. Dem war die telefonisch überbrachte Nachricht, er sei der jecke Nachfolger von Sparkassen-Vorstandsmitglied Ralf Wagemann, zunächst mal sowas von auf den Magen schlagen.

„Ich saß gerade beim Abendbrot und konnte anschließend vor Aufregung nichts mehr essen“, verriet Manni Mahr. Denn er weiß, was es bedeutet, in die edle Riege der Wappenträger aufgenommen zu werden. Ob Willi Linkens, Erich Behrendt, Dr. Rainer Kreutz, Sabine Mathieu, der ehemalige Landrat Carl Meulenbergh: Sie und viele weitere Menschen mit hohem Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad haben das Wappen auch bekommen.

Welche zusätzlichen Qualifikationen der 56-jährige „MM“ mitbringt, listeten Messias und Ksellmann auf. „Manfred Mahr schaut auch über den Tellerrand hinaus und ist verbindendes Element der Karnevalisten“, gefällt den Narrenzünftlern, dass er auch der Ehrengarde angehört und – wie in der anstehenden Session – Teil des Hofstaates der Blauen Funken Loverich sein wird.

Dort wird Mahr das Dreigestirn Prinz Danny, Bauer Sascha und Jungfrau Wernera bei den jecken Schlachten unterstützen. Ordensstifter Herbert Kusseler, selbst auf dem Wege zu einer Legende des Bosswiller Jeckentums, „segnete“ die wichtigste Personalentscheidung der anstehenden Session direkt ab: „Als man mir sagte, dass es der klennge Mahr sein soll, habe ich direkt durchgewunken.“

Am 15. Januar wird der 18. Wappenträger – er ist Onkel des Schörjer-Präsidenten Stefan Latten – in der Alten Scheune der Burg Baesweiler ausgezeichnet. Im Rahmen eines angemessenen Showprogramms. Die Erlöse aus der Wappenverleihung kommen einem guten Zweck zu. Wer die Spenden bekommen wird, legt der Wappenträger fest.

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