Würselen - Gnadenhof: Corpus Christi und Kreuz stark beschädigt

Gnadenhof: Corpus Christi und Kreuz stark beschädigt

Von: vm
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Vandalismusspuren: Das Grubenkreuz, das zuletzt in der Nähe des Gnadenhofs in einer Hecke hing, ist stark beschädigt. Foto: Verena Müller
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Vandalismusspuren: Das Grubenkreuz, das zuletzt in der Nähe des Gnadenhofs in einer Hecke hing, ist stark beschädigt. Foto: Verena Müller

Würselen. Unbekannte haben das Grubenkreuz, das nach dem letzten Willen seines ehemaligen Besitzers seinen Platz an der Weggabelung am Gnadenhof erhalten hatte, zertrümmert. Wie Gnadenhofleiter Peter Küppers vor Ort berichtete, hatte einer der Gnadenhof-Paten auf seinem Fußweg zur „Arche“ am vergangenen Samstag gesehen, dass das Kreuz stark beschädigt ist.

„Ich vermute, dass die Täter es auf Kupfer abgesehen hatten. Und das Kreuz sieht wegen der Lackierung zwar so aus, ist aber aus Eisen.“ Das hätten die Täter dann vermutlich an den Bruchstellen auch erkannt. „Bedauerlich“ findet Küppers den Zustand des Zechenrelikts, er hofft aber, dass es mittels Spezialkleber repariert werden kann. „Leider konnten wir die eine Hand nicht finden, obwohl wir den Boden mit einem Metalldetektor abgesucht haben“, sagt Küppers. Außerdem fehle ein Stück aus der Mitte des Kreuzes.

Küppers vermutet, dass Metalldiebe, die kürzlich auch auf nahe gelegenen Friedhöfen unterwegs waren, hinter der Tat stecken. Und er will diese nun auch zur Anzeige bringen – auch wenn er sich davon nicht viel erhoffe.

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