Globo präsentiert humorvolle Gedichte und Balladen

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Ureigen, komödiantisch und mit viel Körpereinsatz: Globo hat die Lacher auf seiner Seite. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Ein Künstler vom Format eines „Globo” betritt nicht einfach nur einen Raum. Er reitet ein. Wie ein edler Rittersmann, empor zur Bühne.

In der „Alten Scheune” Baesweilers präsentierte sich Globo auf diese Weise einem handverlesenen Publikum. Zum dritten Literarischen Open-Air, das auch diesmal wegen des widrigen Wetters im Innenteil des Kulturzentrums zur Ausrichtung kam.

Eine karg ausgestattete Bühne hat sich Alfred Gerhards alias Globo für sein Programm „Globalladen” ausgesucht. Ein paar rosa Gummistiefel mit weißen Punkten stehen da, ein schrankähnlicher Aufbau, hinter den Globo immer wieder verschwindet, und ein Hutständer zieren die Bühne. Humorvolle Gedichte und Balladen hat er sich ausgesucht.

Ureigen, komödiantisch, viel Körpereinsatz: in der Tat erfüllt das Programm alle Ankündigungen. Vom schönen Mann Humsti, auf den alle Frauen schauten, und vom trüben Fanten Bumsti, der nach altem Käs roch und nach Pfälzer Ausschussware. Und der dann doch zu später Nacht obsiegte. Zwölf Verse mit ständigen Mützenwechseln, der klassischen Globo-Mimik und der Pantomime. Damit punktete der Künstler ebenso wie mit dem Zwölfzeiler „Drei alte Tanten” von Wilhelm Busch.

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