Glänzendes Herbstkonzert des MGV „Polyhymnia“ Mariadorf

Von: rp
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Ein glänzender Auftritt beim Herbstkonzert: der MGV „Polyhymnia“ mit dem Dirigenten Rudolf Casper. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Beim Herbstkonzert des MGV „Polyhymnia“ Mariadorf unter dem Motto „Musikalische Erinnerungen“ füllten rund 350 Besucher das Forum der Europahauptschule in Blumenrath. Die Polyhymnianer“ haben gut daran getan, seit einiger Zeit bereits eineinhalb Stunden vor Konzertbeginn die Besucher zu Kaffee und Kuchen einzuladen.

Daraus hat sich inzwischen längst eine große Runde entwickelt, die die Besucher zu einem Plauderstündchen nutzen.

Darüber hinaus: Die Mariadorfer Kulturvereine, MGV „Polyhymnia“, MaKoGe und Frauensingkreis können sich auf die Mariadorfer Fangemeinde verlassen. Natürlich freute sich Vorsitzender Günther Schmadalla, der nach dem Aachener Sängergruß äußerst informativ durch das Programm führte, riesig über die erneut große Resonanz und über eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen der Mariadorfer Pater Fritz Siegers, Vizebürgermeister Heinrich Plum und Vorsitzender Wilfried Leisten vom Chorverband der Städteregion Aachen.

Bühnenbild der besonderen Art

Da das Konzert unter dem Thema „Musikalische Erinnerungen“ stand, hatte der Aktive Siegfried Schaffrath mit seiner Frau Marlies zur Erinnerung für ein tolles Bühnenbild gesorgt, woraus die Grube Maria Hauptschacht herausragte. Die „Polyhymnianer“ präsentierten sich im gesamten Programmablauf in bester Verfassung, die im lautstarken Beifall der aufmerksamen Besucher immer wieder ihren Niederschlag fand. Sicherlich ein besonderes Verdienst von Chorleiter Rudolf Casper, der in der ihm eigenen ruhigen und für die Sänger sicherlich wohltuenden Art den Chor dirigierte und teilweise auch am Klavier begleitete. Der Chor startete mit dem Lied „Im Abendrot“ von Franz Schubert – ein klassisches Männerchorlied, das die Jahrhunderte überlebte und gefühlvoll vorgetragen wurde.

Ein belebender Vortrag war dann das „Heimatlied“, dem das Lied „Auf den Bergen fließt ein Wasser“, eine Volksweise aus Süddeutschland folgte. Temporeich und schwungvoll folgte am Ende des ersten Auftritts das Lied „Herrlicher Baikal“ aus Russland.

Für eine Belebung des Programms sorgte dann Jolanta Kosira, Sopranistin am Stadttheater Aachen, mit ihrer sagenhaften Bühnenpräsenz – und zwar mit dem Operettenlied „Ich bin die Christel von der Post“ und dem Lied „Ich schenk mein Herz“ aus „Die Dubarry“.

Mit Erinnerungsliedern trumpfte dann erneut der MGV „Polyhymnia“ auf: „Jenseits des Tales, standen ihre Zelte“ und „Wenn es Tag wird in den Bergen“. Vor der Pause überzeugten erneut Jolanta Kosira mit „I Feel Pretty“ aus der „West Side Story“ und der MGV Polyhymnia“ mit dem weltbekannten „El Condor Pasa“ und „Chor der Schmiedegesellen“.

„Mit den Liedern „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Oh zeig mir das Land“ und „Old Black Joe“, dem bekannten Spiritual, ging es nach der Pause weiter. Einen weiteren musikalischen Genuss lieferte Jolanta Kosira mit „Amigos para Siempre“.

Aus der neueren Zeit sang der Chor dann „Über sieben Brücken musst du gehen“ von Karat und Peter Maffay, bevor Jolanta Kosira für einen besonderen Konzerthöhepunkt sorgte und unter stürmischem Beifall die Ohrwürmer von Helene Fischer „Morgen früh küss ich Dich wach“ und „Atemlos“ gekonnt vortrug und hierbei ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellte.

Als letzter Programmpunkt folgte vom MGV „Polyhymnia“ ein Potpourri von Otto Groll „Balkanfeuer – rassische Musik aus Ungarn, pure Lebensfreude.

Dieses tolle Potpourri mündete in einem furiosen Finale mit Jolanta Kosira, dem MGV „Polyhymnia“ und den Solisten Heinz Kurz und Günther Schmadalla.

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