Gestaltungskonzept für Baesweiler-Mitte wird weiter entwickelt

Von: mas
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Baesweiler. Die Stadt Baesweiler geht das Projekt Integriertes Handlungskonzept (IHK) weiterhin sehr engagiert an. Vor einem knappen halben Jahr wurden die Pläne zur punktuellen Umgestaltung mehrerer Bereiche im Stadtgebiet den Bürgern in der Burg vorgestellt.

In diesen Workshops arbeiteten die Anwohner an den konkreten Maßnahmeplanungen aktiv mit. Die dabei erzielten Ergebnisse wurden zwischenzeitlich vom Planungsbüro MWM (Aachen) in das Konzept eingearbeitet.

In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses stellte Diplom-Ingenieur Jan Siebenmorgen die Ergebnisse vor. Die Umgestaltung Kückstraße sieht unter anderem vor, dass die „sehr dominanten Straßenflächen“ verkleinert werden. Schmaler werdende Fahrbahnen – von 5,90 Meter auf 3,50 Meter reduziert – ist ein Ziel der Maßnahme, aber auch die Fahrbahndecke wird zum Teil erneuert. Und zwar dort, wo sich die Baumaterialien lösen.

Zudem wurde von den Arbeitsgruppen moniert, dass die Bäume in der Kückstraße zu hoch sind. Es soll „eine schönere Begrünung“ angelegt werden. In Kombination mit zusätzlichen Lichtquellen (Lichtbänder in unterschiedlichen Farben) wird ein neuer Erlebnischarakter geschaffen. Außerdem befindet der Planer, dass „eine bessere Wahrnehmung der Schaufenster angestrebt werden soll“.

„Wir wollen auch Platz für die Außengastronomie schaffen“, zeigte Jan Siebenmorgen auf. Zuzüglich soll abschnittweise ein Versatz der Fahrbahn vorgenommen und die Anordnung der Parkplätze umgestaltet werden. Zur Umgestaltung des Kirchplatzes schickte der Planer voran: „Hier handelt es sich um einen sehr hochwertigen Platz, der aber ohne ausreichende Aufenthaltsqualität ist.“ In der Nebenstraße „Im Sack“ sehen wir derzeit einen deutlichen Qualitätsabfall. Der Kirchplatz soll die Gastronomie einbinden, die Spielangebote sind zu verbessern und auch „sollen Brunnenanlage und Wasser mehr erlebbar gemacht werden“. Die Planungen sehen vor, weitere Sitzmöglichkeiten zu schaffen.

Die Treppenanlage vor der Kirche und an der Seite des alten Brauhauses könnte erneuert werden, um dort ein Zwischenpodest zu schaffen. Die Fahrbahndecke soll künftig asphaltiert sein, so dass die vorhandenen Pflastersteine in diesem Bereich entfernt werden. Auch soll eine Qualitätssteigerung der Beleuchtung Ziel der Planungen sein.

Bürgermeister Willi Linkens hatte ein dickes Lob für die Konzepte übrig: „Die zum Teil schwierigen Aufgaben sind von Ihnen sehr kreativ angepackt worden“. Wie in allen anderen Tagesordnungspunkten zum Thema IHK stellte die SPD den Antrag, den Tagesordnungspunkt nur zur Kenntnis nehmen zu wollen, mit der Begründung von Sprecher Tobias Römgens: „Wir haben im Gegensatz zur CDU keine Beratungsmöglichkeiten gehabt.“ Mehrheitlich wurde der Beschluss gefasst, das Konzept weiterzuentwickeln und eine weitere Bürgerbeteiligung umzusetzen“.

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