Geschichtsverein präsentiert: Wie sieht Alltag im Krieg aus?

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Symbol für das Alltägliche in Zeiten des Krieges: Eine alte Tasse aus der Zeit um 1914. Foto: Geschichtsverein Baesweiler

Baesweiler. Der Geschichtsverein Baesweiler präsentiert am Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, im Lokal „Zur alten Schmiede“ an der Aachener Straße 240 das Thema Erster Weltkrieg einmal aus einer anderen Perspektive: Wie veränderte sich der Alltag der Menschen in der hiesigen Region?

Referent Dr. Herbert Ruland, Wissenschaftlicher Leiter Grenzgeschichte an der Autonomen Hochschule der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Eupen, wird in seinem Vortrag auf die Aspekte eingehen, die das alltägliche Leben der Menschen angesichts des Kriegsausbruchs im August 1914 erschwerten. Für die Menschen im damaligen „Vierländereck“ Belgien, Deutschland, Niederlande und Neutral-Moresnet endete die Zeit des friedlichen Zusammenlebens.

Die Grenzen schlossen, der alltägliche Austausch endete abrupt und Lebensmittelpreise schnellten in die Höhe. Das Militär führte Requirierungen durch und Mobilmachungen liefen an; auch diese militärische Komponente hatte unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen, nicht nur der Soldaten. Dr. Herbert Ruland erforscht seit vielen Jahren diese Dimension des Zeitgeschehens.

Der Eintritt ist frei; Anmeldungen beim Geschäftsführer des Geschichtsvereins, Günter Pesler, Telefon 02401/4902, oder E-Mail: gpesler@t-online.de.

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