Geschichtsfreunde gewähren Einblicke

Von: mas
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Vergilbte Zeitungsausschnitte und handschriftliche Eintragungen künden unter anderem vom Besuch des Erzbischofs Joseph Frings in Setterich. 1950 war das. Annelie Helmling, Heinz-Josef Keutmann, Horst Gießler (Geschichtsverein Baesweiler) und GVS-Kassierer Christian Hulla lesen gerne nach, was einst in Setterich passierte. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Heinz-Josef Keutmann schlägt gerne sein „Schätzchen“ auf. Es ist die Chronik der Settericher Andreas-Schule. Vor einigen Jahren ist das Buch mit der jüngeren Geschichte des Ortsteiles im Besitz des Settericher Geschichtsvereins gelandet.

Darin läßt der Vorsitzende dann auch gern mal blättern. So wie jüngst zum Tag der Offenen Tür des Vereins, der in der alten Andreas-Schule beheimatet ist. In der Chronik bleibt Keutmann an einem Eintrag vom 9. Oktober 1950 „hängen“. Damals kamen der Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Frings und NRW-Ministerpräsident Karl Arnold durch den Ort und nahmen an der Friedenskreuz-Kundgebung – sie führte bis Geilenkirchen – teil. Damals berichtete die Geilenkirchener Volkszeitung mit zwei Bildern über den prominenten Besuch.

Diese Begebenheit und andere Fotos wie auch Einträge durften die Besucher zum Tag der Offenen Tür betrachten. 420 Mitglieder – mit steigender Tendenz – beheimatet der GVS. Er wurde im Jahr 2000 gegründet und hat nach 14 Jahren des Bestehens ein kleines Problem, wie Keutmann anfügt. Allerdings ein schönes. „Unser Archiv platzt aus allen Nähten!“

Der Verein kommt mit der Digitalisierung des Materials kaum nach. Dabei könnte er „auch noch ein paar Leute zusätzlich gebrauchen“, wirbt Heinz-Josef Keutmann um Interessenten, die aktiv mitarbeiten möchten. Außerdem hat der GVS einen weiteren Arbeitskreis gegründet. „Die Geschichte der Juden in Setterich“ soll in den kommenden Monaten und Jahren aufgearbeitet werden.

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