Geschätzte 5000 Euro Schaden für den SVS Merkstein

Von: bea
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Abgesperrt und polizeilich versiegelt: Rußspuren über den weißen Holztoren zeugen vom Brand im Inneren. Foto: Hendriks
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Am 7. Dezember brannten nahe dem Vereinsheim bereits zwei Mülltonnen, nun stand ein Geräteschuppen in Flammen. Foto: Hendriks

Herzogenrath. Auf rund 5000 Euro schätzt Jürgen Ortwig, Vorsitzender des SVS Merkstein, den Schaden, den sein Verein durch ein Feuer in den beiden Geräteschuppen im Stadion an der Geilenkirchener Straße erlitten hat. Gegen 20.30 Uhr am zweiten Weihnachtstag hatten die Hauptwache und der Löschzug Merkstein ausrücken müssen, als dichter Qualm in den Himmel stieg.

Die Flammen hatten die Wehrleute schnell im Griff. Unter anderem sechs kleine Fußballtore und zwei große Tore für den Trainingsbetrieb waren in dem Schuppen untergestellt. Darüber hinaus die Maschine zur Platzmarkierung. Dazu eine Torwand, die immer wieder auch für soziale Zwecke an andere Veranstalter ausgeliehen worden war. Auch zwei Gasflaschen haben die Wehrleute ins Freie gebracht und gesichert. „Die waren höchstwahrscheinlich leer“, sagt Ortwig. „Sie stammten wohl noch von der Saisoneröffnung, wo wir immer den Gasgrill anwerfen.“

Die Kripo ermittelt nun zur Ursache des Feuers. „Sollte es Brandstiftung gewesen sein“, so Ortwig, „wäre mir eine Motivlage allerdings völlig unklar.“ Eine mögliche Parallele zum Brand des Schützenheims am Fuchsberg vom 21. Dezember habe jemand bereits gezogen, berichtet Ortwig von ersten Vermutungen. Mit Vandalismus hat der Verein immer wieder zu kämpfen gehabt.

So brannten am späten Abend des 7. Dezember zwei Mülltonnen nahe dem Vereinsheim. Das Heim selbst, 2008 eingeweiht, wurde nach einem Einbruch, bei dem ein Flatscreen-Fernseher gestohlen wurde, in Absprache mit der Polizei „extremst gesichert“, wie Ortwig erläutert. Zwei-, dreimal habe man die Satellitenschüssel auf dem Dach reparieren müssen. Auch die Schiedsrichterkabine war Ziel von Einbrechern, die ein für Spielergebnisse genutztes Netbook erbeuteten.

Bewusst steht das Stadion offen, in der Hoffnung, dass auch andere Besucher einen Blick auf das abgelegene Objekt werfen. Ortwig: „Das haben wir so beschlossen. Denn jemand, der Ungutes vorhat, lässt sich von einem Tor nicht abhalten.“ Löcher im Maschendraht beweisen: „So ein Gelände lässt sich nicht sichern.“ Jetzt hofft der Verein, dass eine Versicherung für den Schaden aufkommt, denn Schuppen und Stadion sind in städtischem Besitz.

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