Gesamtschulleitung zu Bürgermeistervorschlag: Kompromiss ist denkbar

Von: -ks-
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Klare Position: Schulleiter Olaf Staecker (r.) und Stellvertreter Jan Brumberg würden die Gesamtschule am liebsten in einem Neubau fortführen, könnten aber auch mit einem vernünftigen Kompromiss leben. Foto: Stüber

Würselen. Wie steht die Leitung der neuen Gesamtschule, die vor wenigen Wochen ihren Betrieb bis auf weiteres in der alten Hauptschule an der Lehnstraße aufgenommen hat, zur Debatte um den künftigen Standort der neuen Bildungsstätte? Wiederholt haben Schulleiter Olaf Staecker und sein Stellvertreter Jan Brumberg deutlich gemacht, dass sie am liebsten einen Neubau hätten.

Deshalb ging Staecker auf diese Frage in seinem Erfahrungsbericht über die ersten Wochen Schulbetrieb im Bildungsausschuss nicht mehr ein.

Interessant wurde es aber noch, als die beiden von Frieda Honrath (UWG) gefragt wurden, wie sie denn zu dem Kompromissvorschlag von Bürgermeister Arno Nelles stehen. Der hatte angesichts der Uneinigkeit in der großen Koalition von SPD und CDU über Neubau oder Sanierung des Realschule vorgeschlagen, zunächst mal die Gesamtschule auf den Ascheplätzen des VfR Würselen aus Kostengründen ohne Oberstufe zu bauen. Die erst 2021 erforderliche Oberstufe der bis dahin heranwachsenden Gesamtschule könne in dem nahe gelegenen Gebäude des Euregio-Kollegs untergebracht werden.

Brumberg entgegnete, es ist wichtig, dass der Stadtrat nächste Woche unbedingt entscheidet, um Klarheit zu schaffen. Die Schulleitung könne auch mit dem Kompromissvorschlag des Bürgermeisters grundsätzlich leben. Aber es komme konkret auf die Bedingungen an, unter denen dort die Schüler der Oberstufe unterrichtet werden sollen. Da Details noch offen sind, ist dies laut Brumberg nicht abschließend zu bewerten. Dieser Kompromissvorschlag sei aber auf jeden Fall allemal besser, als in die städtische Realschule an der Tittelsstraße zu ziehen, da diese im laufenden Unterricht umgebaut werden müsse. Dies würde den Schulbetrieb erheblich belasten – so durch dann notwendiges Umziehen von Klassen innerhalb des Komplexes.

Schulleiter Staecker bat den Schulträger Stadt Würselen darum, am derzeit genutzten provisorischen Standort Lehnstraße, einen effizienteren Medieneinsatz zu ermöglichen. Dazu gehöre neben Erhöhung der Internetleistung auch die feste Installation von Beamern.

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