Gesamtschüler feiern große Musik-Party

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Alsdorf. Von handgemachtem Rock bis HipHop-Dance. Auch junge Theatertalente stehen in Alsdorf auf der Bühne. Schicke Kostüme. Bereits zum 17. Mal haben Schüler und Lehrer der Gustav-Heinemann-Gesamt eine musikalische Reise gestartet. In der Reihe „Musik am Klött” waren jüngst erstmals die Inszenierung eines Musiktheaters, verschiedene Tanzdarbietungen und Blechblasinstrumente Teil eines vielfältigen Programms.

Im Pädagogischen Zentrum wurden die Besucher von imposanten Ausstellungsstücken empfangen, die für den musischen Abend in verschiedenen Kunstkursen entstanden waren. Bei seinen einleitenden Worten freute sich Schulleiter Volker Klüppel, viele Gäste begrüßen zu können.

Den Anfang des Programms bestritt die erst in diesem Jahr gestartete Profilklasse mit dem Schwerpunkt Musik und Kunst. Die Schüler der musischen Klasse hatten ihr Musiktheaterstück ein halbes Jahr lang vorbereitet. Dabei hatten sie eine beeindruckende Unterwasserwelt-Kulisse und farbenfrohe Kostüme entworfen selbst einen Text für ihr Theaterprojekt geschrieben. Sie entführten das Publikum in die Weiten des Meeres zu dem kleinen Fisch „Swimmy”, dem es gemeinsam im Schwarm mit seinen Freunden gelingt, die bösen großen Fische zu überlisten.

Anschließend griff die Arbeitsgemeinschaft Gitarre, die sich wachsender Beliebtheit erfreut, in die Saiten. Die Schüler präsentierten zwei amerikanische Folk-Songs. Auf den gleichen Kontinent reiste im Anschluss die Schulband in Hawaii-Hemden gekleidet mit dem Klassiker „Ich war noch niemals in New York”.

Die Band „Just Anything” überzeugte mit „Californication” von den Red Hot Chilli Peppers. Anschließend begeisterte die Schülerband „Luna Impact” mit „Sweet Home Alabama” und verführte mit „I´m so excited” von den Pointer Sisters zum Mitsingen. Die Schüler der Jahrgänge acht bis zwölf vermittelten ihre Begeisterung für „handgemachte Rockmusik” und ernteten Applaus. Von Nebel- und Lichteffekten begleitet betraten dann „Die Alsdorfer Ärzte” die Bühne. Mit Masken der prominenten Namensgeber überzeugten Malte Jöris als Bela B., Steffen Keller als Farin Urlaub und Chantal Martin als Rodrigo González mit ihrer Interpretation des Kulthits „Zu spät”.

Nach einer kurzen Pause gab es eine Projektes „Tanzen verbindet”. Unter dem Titel „No Time” begeisterten Elisabeth Adeyanju und Philipp Quach aus der zwölften Jahrgangsstufe gemeinsam mit dem Zehntklässler Peter Niemann. HipHop- und Breakdance verbanden sie gekonnt. Auch ein Auftritt der Blasinstrumente-AG stand auf dem Programm. Erst seit sieben Monaten proben die Schüler, die zuvor noch nie eine Trompete oder eine Posaune gehalten hatten. Mit viel Ehrgeiz gaben die Schüler bei einem Kanon nach Johann Pachelbel ihr Bestes.

Anschließend verzauberte der Schülerchor das Publikum mit einem breiten Repertoire. Mit „Codo” düste der Unterstufenchor im Sauseschritt Richtung „Neue deutsche Welle” und unter dem Titel „Fly Linda, fly” erzählte der gesamte Schülerchor eine kleine Geschichte im Stil eines Chansons.

Der Kurs „Darstellen und Gestalten” des neunten Jahrgangs holte mit einem „Dance-Battle” einen Teil der „Westside Story” an die GHG. Die ausdrucksstarke Tanz-Sequenz war Teil einer modernen Adaption des Bernstein-Klassikers, der im Mai aufgeführt werden soll.

Zum musikalischen Finale versammelten sich Schüler und Lehrer zum imposanten Schulchor auf der Bühne un verabschiedeten das Publikum mit „That´s the way it is” von Celine Dion und „Flashdance”.
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