Baesweiler - Geringe Zuschauerresonanz beim ersten „CAP’tival“

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Geringe Zuschauerresonanz beim ersten „CAP’tival“

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
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Gute Stimmung: Der Besucherzuspruch war nicht groß, was die Fans und die Bands – hier „Fox Alley“ – aber nicht von einer schönen sommerlichen Party abhielt. Foto: Markus Bienwald

Baesweiler. Es tröpfelte ein wenig bei der ersten Auflage des Musikfestivals „CAP’tival“ in Baesweiler. Und damit war nicht nur das Wetter gemeint, das hier und da ein eher abkühlendes denn störendes Wasser aus den Wolken entließ: Auch der Zuschauerstrom war zurückhaltend und mit gut 130 Teilnehmern doch recht überschaubar.

Eigentlich schade, denn mit dem Ferienbeginn hatten die Organisatoren von TBM-Event eigentlich den richtigen Tag gefunden. Auch das Ambiente passte, ausreichend Platz und eine Gastronomie gibt es am Carl-Alexander-Park. Vielleicht war aber auch allerorten einfach zu viel los an diesem Tag, oder die Menschen sind früh in die Ferien gestartet. Das bedauerte nicht nur Amin Afify, der mit seiner gleichnamigen Band einen der sieben Acts darstellte, die auf die Freilichtbühne durften. „Die Fans waren sehr zufrieden“, sagt er einige Zeit nach seinem Auftritt dennoch lächelnd, „dazu war es eine sehr entspannte Atmosphäre“. Von dieser Entspannung gab es genug, auch wenn die Bandbreite der musikalischen Beiträge vom eher sanfteren Pop wie beispielsweise von „Fox Alley“ zu handfesterem Rock wie von besagtem Amin Afify reichte. Ohne Eintritt viel Musik bis in die frühen Nachtstunden hinein zu genießen, war angesagt bei diesem schönen Beispiel für ein nichtkommerzielles Musikfestival.

Dank der Bandauswahl, die mit „Spiegelblick“, „Queen‘s Revenge“, „Dirty Minds“, „Tuys“ und „Moribound“ viele Geschmäcker der Linie „handgemachte Musik“ bediente, war es ein lohnenswertes Ziel, sich das erste „CAP’tival“ anzuschauen. Schließlich kam es jenen, die bei der Premiere dabei waren, letztlich nicht nur darauf an, dass möglichst viele mit dabei sind, sondern dass der „Flow“ stimmte. „Vor allem abends, wenn‘s dunkler wird, ist es hier echt schön“, meinte denn auch Michelle Kuban von der Band Amin Afifys. Und diesem echten Genuss, der so nur im Sommer möglich ist, bleibt am Ende nichts mehr hinzuzufügen.

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