Georg Gösgens gewinnt beim Königsvogelschuss

Von: ehg
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Neuer Schützenkönig der St.-Sebastianus-Bogenschützen ist Georg Gösgens: Zu den ersten Gratulanten gehört Vorsitzender Gottfried Pfeiffer, dem es nicht gelang, die Kaiserwürde zu erringen. Foto: W. Sevenich
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Würselen. Die St.-Sebastianus-Bogenschützen aus Schweilbach haben auf ihrer am Rande des Wurmtales gelegenen Anlage ihre neuen Würdenträger ermittelt. Los ging es mit einem Wettbewerb der Inaktiven und Alt-Schützen. Erwin Seidel spannte für Adolf Göttgens den Bogen.

 Mit dem 123. Schuss erlegte er den für sie aufgesetzten Vogel. Und damit ging der Wanderpokal an den langjährigen Kassierer der Gesellschaft. Zum Volkskönigsschießen traten ein Dutzend Nicht-Schützen an. Unter fachkundiger Anleitung richteten sie den Bogen gen Himmel, 82 Mal. Tulga Gülyaz hieß der treffsichere Sieger.

Zur Ermittlung des neuen Königs marschierten die Schweilbacher Bogenschützen zu den Klängen des Bundestambourkorps „Alte Kameraden“ unter Guido Bleser vom Kreuz Ecke Schweilbacher Straße/Brunnenstraße auf. Sie gaben dem noch amtierenden König Gottfried Pfeiffer das Geleit. Er startete nach 2003 einen zweiten Anlauf auf die Kaiserwürde. Wie sich zeigen sollte, jedoch ohne Erfolg. Im Gedenken an die Verstorbenen „feuerte“ Ex-Vorsitzender Alfred Juchems den Ehrenschuss ab. Ihm schloss sich zu einem späteren Zeitpunkt auf einer Stippvisite Bürgermeister Arno Nelles mit einem Fehlschuss an.

Über 14 Runden erstreckte sich der Wettstreit um die Königswürde. Zum ersten Male konnte Alex Hillebrandt seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Als tagesbester Schütze ging Erwin Seidel aus dem Wettkampf hervor. Er traf zwölfmal ins Schwarze. Auch beim 14. Schuss räumte er ordentlich ab. Und machte den Weg frei für Hans-Georg Gösgens, der achtbare zehn Treffer auf seinem Konto verbuchte. Mit dem 136. Schuss erlegte er um 19.17 Uhr das „Federvieh“ auf der Stange. Es war der insgesamt 59. Treffer. Die Freude über den meisterlichen Schuss war groß, zumal Gösgens damit zum ersten Male in sechs Jahren Mitgliedschaft das Königssilber in seinen Besitz brachte. Als noch amtierender Ehrenkönig war er in den Wettstreit hineingegangen. Gösgens‘ Ehefrau war maßlos überrascht, als sie per Handy die Nachricht vom schießsportlichen Coup, den ihre Mann gelandet hatte, erhielt und sich anschließend eiligen Schrittes Richtung Teuterhof in Bewegung setzte. Durch Abordnungen vertreten waren die Salmanusschützen, die St.-Sebastianus-Schützen 1624 und die St.-Hubertus-Bogenschützen aus Bardenberg sowie das Schweilbach-Teuter Jungenspiel.

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